TYPEN

In diesem Bereich können sie vieles über die legendären Serienfahrzeuge der Jaguar XK Reihe erfahren, angefangen beim Jaguar XK120 bis hin zur Serie 3 des Jaguar E-Types.

Wir schreiben das Jahr 1948, der Krieg ist seit drei Jahren zu Ende. Eine der größten Automobilmessen der Nachkriegszeit, die Londoner Motor Show am Earls Court steht kurz vor ihrer Wiedereröffnung. Geplant ist die Show für den 27. Oktober. In der Automobilschmiede Jaguar steht man vor einem Dilemma. Der neu entwickelte 6 Zylinder Reihenmotor XK sowie das Fahrgestell sind zwar rechtzeitig fertig gestellt worden, jedoch die Karosserie, welche in Auftrag durch die Firma Pressed Steel gefertigt wird, fehlt. Diese drei Hauptkomponenten sind Bestandteil einer neu entwickelten und schnellen Reiselimousine, dem Mark VII. Jaguar verspricht sich von der Limousinensparte ein besseres Geschäft und möchte den neuen Wagen auf der Motor Show vorstellen. Als sich immer mehr abzeichnet, dass der Zeitplan nicht gehalten werden kann, entsinnt man eine Notlösung. Sir William Lyons ,Gründer und Herr über die Jaguar Cars Ltd., lässt das fertige Fahrgestell des MK VII um 18 Inch kürzen, um für einen Sportwagen den richtigen Radabstand zu erreichen. In Eigenregie designed er eine passende, elegante offene Zweisitzer Karosserie. Diese setzt er zusammen mit Fred Gardner, seinen Mann für die praktische Umsetzung, im hinteren Bereich seines Werkes in Foleshill in die Realität um. Nur beängstigend knapp wird das Wagnis vor der Messe fertig gestellt. Diese Notlösung soll in einer kleinen Auflage von ca. 200 Fahrzeugen produziert werden, um mögliche Kunden der Londoner Motor Show zu bedienen und die Zeit zur Einführung des neuen MK VII zu überbrücken. Bekanntlich kommt es jedoch immer anders als man denkt. Der neue Roadster schlägt ein wie eine Bombe und die Bestellungen sind so zahlreich, dass sie die angepeilte Stückzahl um mehr als das Doppelte übersteigt, nicht zuletzt wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Daraufhin wird beschlossen den Roadster in Serie zu fertigen. Der Jaguar XK120 ist geboren.

 

Jaguar XK120 OTS

Jaguar XK120 OTS

Jaguar XK120 OTS

Der Roadster geht im Juli 1949, zunächst mit einer Aluminiumkarosserie, als "Jaguar XK120 OTS" in Produktion. Das "XK" steht dabei für die Typenbezeichnung des Motors (X-Experimental/K-Baureihe), die Zahl "120" für die Maximalgeschwindigkeit, eine vor dem Krieg begonnene Tradition. Zu guter letzt die Bezeichnung "OTS", welche für "Open Two Seater" steht. Bei späteren Fahrzeugen findet sich hinter der Geschwindigkeitsbezeichnung oft zusätzliche optionale Bezeichnungen wie "SE" für "Special Equipment" oder "M" für "Modified", die Bezeichnung für "Special Equipment" an den Exportfahrzeugen in die USA.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Juli 1949 bis September 1954 werden 7611 Fahrzeuge gebaut, davon sind die ersten 240 Fahrzeuge mit Aluminium Karosserie versehen, da dieser Rohstoff nach dem Krieg verfügbar ist. Zwischen April und Mai 1950 wird die Produktion von Aluminium auf Ganzstahl Karosserie mit Aluminiumtüren und -haube umgestellt. Insgesamt werden bis Produktionsende 1173 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 6438 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 998.-.
Bei den Karosserie Nummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit F1001.
Die Fahrgestell Nummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD), beginnend mit der Zahl 660xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD). beginnend mit der Zahl 670xxx. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Juli 49 bis Dez. 49
660001 bis 660027
26
70
F1001 bis F1114
Nr. 660010 geht ohne Karosserie an die Entwicklungsabteilung (werden nicht gezählt)
Jan. 50 bis Dez. 50
660028 bis 660518
491
1026
F1120 bis F2615
bis Nr. 660058 und 670184 mit Aluminium Karosserie gebaut / Nr. 670172 ist Prototyp für erste Stahl Karosserie / drei Fahrgestelle für die Lightweight Versionen (LT) (660741 (LT3), 660748 (LT2, 660917(LT1))
Jan. 51 bis Dez. 51
414
671097 bis 671796
700
F2604 bis F3726
Nr. 660750 und 660751 gehen an Händler in Belgien und Neuseeland (werden nicht gezählt)
Jan. 52 bis Dez. 52
660935 bis 661045
111
671797 bis 673388
1592
F3734 bis F5433
 
Jan. 53 bis Dez. 53
661046 bis 661153
108
673389 bis 674591
1203
F5437 bis F6847
 
Jan. 54 bis Sept. 54
661154 bis 661176
23
674592 bis 676438
1847
F6859 bis F8718
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserie Nummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motor Nummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in OTS Modellen, sondern in allen Jaguar XK120 Typen verbaut werden. Sie beginnen mit W1001 und enden mit W9999. Da diese Nummern im November 1953 erschöpft sind, wird zum Buchstaben "F" gewechselt und ebenfalls mit F1001 begonnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer F4249. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
August 1950
Nachlaufwinkel von 5o auf 3o veringert. Luftfilter serienmäßig erhältlich.
November 1951
660675 und 671097
Fußraumbelüftungsklappen seitlich in den vorderen Kotflügeln integriert.
 
660911 und 671493
Lüftung als Standard ohne Kühlung und Defrosterdüsen eingeführt
Februar 1952
660935 und 671797
Getriebe mit kurzer Hauptwelle, längere Kardanwelle und modifizierte Tachometerantriebswelle eingeführt
 
660935 und 671797
Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 an manchen Fahrzeugen montiert
April 1952
660980 und 672049
Selbstnachstellende Vorderradbremsbacken, Tandem Hauptbremsylinder mit geteilten Flüssigkeitsbehälter und neue Bremseinsteller eingeführt
Juni 1952
660980 und 672049
Neue überarbeitete Newton Teleskopstoßdämpfer an den Vorderachsen montiert, mit 54 statt 70 mm Durchmesser.
 
660986 und 672280
Neue überarbeitete Girling Stoßdämpfer an den Hinterachsen montiert.
Oktober 1952
661025 und 672963
Standleuchten auf den Kotflügeln sind nun in den Kotflügeln integriert. Standleuchten der Exportfahrzeuge haben zusätzlich eine Blinkfunktion.
 
661026 und 672963
Antibeschlags Lüftungsöffnungen direkt vor der Windschutzscheibe eingeführt und mit flexiblen Schlauch an der Heizung angeschlossen. (ursprünglich nur für das Fixed Head Coupé vorgesehen).
Dezember 1952
661040 und 673320
Hinterachsfedern der "Special Equipment" (SE) Version (C.5721) an allen Fahrzeugen übernommen.
 
661040 und 673320
Fahrzeugteile werden ab jetzt mit Kunstharzlack lackiert. Eine Dose schnelltrocknenden Kunstharzlacks gehört ab sofort zur Fahrzeugausrüstung.
 
661037 und 673009
Trico Unterdruck Scheibenwaschanlage eingeführt und an drei OTS Modelen (661026, 661028, 661029) nachgerüstet.
 
661040 und 673320
Felgenbreite der Stahlfelgenräder auf 5,5 Zoll vergrößert.
Januar 1953
661046 und 673396
Heckscheibeneinfassung mit Reisverschluss.
 
661046 und 673396
Getriebetunnel bekommt auf der rechten Seite einen herausnehmbaren Deckel für Zugang zum Kreuzgelenk und Schmiernippel.
April 1953
661054 und 673695
Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 wird durch 4HA 3,54:1 ersetzt. (In deutschen Übersetzungen wird das OTS Model 673693 als erstes Fahrzeug genannt)
Juni 1953
661075 und 673995
Neue Drehzahlmesserantriebswelle
 
661078 und 674006
Neue Tachometerantriebswelle
Januar 1954
661151 und 674415
Zigarettenanzünder aus der MK II Limousine (C.5631) werden montiert.
September 1954
661165 und 674929
Neue Drehzahlmesserantriebswelle mit schwarzer Kunststoffummantelung. Die OTS Modele 661166-661169 und 675031-675607 wurden ausgelassen.
 
661170 und 675763
Handbremshebel geändert
 
Lenksäule geändert und dabei konischen Hupenknopf (C.4514) gegen flachen Hupenknopf (C.5558) ausgetauscht.
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK120 OTS, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
83 x 106 mm
Hubraum
3442 cm3
Leistung
119 kw bei 5000 U/min
 
134 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
maximaler Drehmoment
265 Nm bei 2500 U/min
 
275 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
Verdichtungsverhältnis
8:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Trommelbremse
 
hinten: Trommelbremse
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Hebelstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4420 mm
Breite
1562 mm
Höhe
1333 mm
Trockengewicht
1219 kg
Leergewicht
1321 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
193 km/h
Beschleunigung 0–100 km/h
12.0 sek

Jaguar XK120 FHC

Jaguar XK120 FHC

Jaguar XK120 FHC

Im März 1951, fast zweieinhalb Jahren nach der ersten Präsentation des Roadsters, wird ein geschlossenes Reisecoupé auf der Motor Show in Genf vorgestellt, bezeichnet wird er ab Werk als FHC (Fixed Head Coupé). Die geschwungene Form des Daches gilt als sehr gelungen und zeigt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem früheren Entwurf des Jaguar SS100 3.5-litre Coupé, welches nie in Produktion ging. Der Innenraum gestaltete sich komfortabel und luxuriös. Neben einem Armaturenbrett aus dekorativen Nussbaum und Wollteppichen am Boden, gibt es im inneren sogar eine Heizung, welche dem Roadster stets gefehlt haben.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Juli 1951, dem tatsächlichen Auslieferungsdatum des ersten Fahrzeugs, bis September 1954 werden 2678 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 195 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 2483 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1088.-.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit J1001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 669xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 679xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Juli 51 bis Dez. 51
669001 bis 669002
2
679001 bis 679214
214
J1001 bis J1208
 
Jan. 52 bis Dez. 52
2
679215 bis 680571
1357
J1321 bis J2576
ab September 1952 beginnen die Fahrgestellnummern mit 680000
Jan. 53 bis Dez. 53
107
680572 bis 681308
735
J2579 bis J3420
Fahrgestellnummer 681241 und 681242 werden nicht genutzt
Jan. 54 bis Sept. 54
84
681309 bis 681485
177
J3431 bis J3652
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in FHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK120 Typen verbaut werden. Sie beginnen mit W1001 und enden mit W9999. Da diese Nummern im November 1953 erschöpft sind, wird zum Buchstaben "F" gewechselt und ebenfalls mit F1001 begonnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer F4249. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
Februar 1952
669003 und 679215
Getriebe mit kurzer Hauptwelle, längere Kardanwelle und modifizierte Tachometerantriebswelle eingeführt
 
669003 und 679222
Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 an manchen Fahrzeugen montiert
April 1952
Selbstnachstellende Vorderradbremsbacken, Tandem Hauptbremsylinder mit geteilten Flüssigkeitsbehälter und neue Bremseinsteller eingeführt
Juni 1952
Neue überarbeitete Newton Teleskopstoßdämpfer an den Vorderachsen montiert, mit 54 statt 70 mm Durchmesser.
 
669003 und 679729
Neue überarbeitete Girling Stoßdämpfer an den Hinterachsen montiert.
Dezember 1952
Hinterachsfedern der "Special Equipment" (SE) Version (C.5721) an allen Fahrzeugen übernommen. Fahrzeugteile werden ab jetzt mit Kunstharzlack lackiert. Eine Dose schnelltrocknenden Kunstharzlacks gehört ab sofort zur Fahrzeugausrüstung.
 
Felgenbreite der Stahlfelgenräder auf 5,5 Zoll vergrößert. FHC wird mit zwei Schlüsseln ausgeliefert, Handschuhfach und Kofferaum erhalten seperaten Schlüssel.
 
669003 und 680271
Trico Unterdruck Scheibenwaschanlage eingeführt und an drei weiteren FHC Modelen (680167, 680168, 680169) nachgerüstet.
März 1953
669005 und 680738
"Special Equipment" Version des Coupés wird mit Einrohr- statt Doppelrohr Auspuffanlage ausgerüstet.
April 1953
669007 und 680880
Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 wird durch 4HA 3,54:1 ersetzt.
Juni 1953
669021 und 681200
Neue Drehzahlmesserantriebswelle
 
669021 und 681203
Neue Tachometerantriebswelle
Januar 1954
669106 und 681271
Zigarettenanzünder aus der MK II Limousine (C.5631) werden montiert.
September 1954
669158 und 681466
Neue Drehzahlmesserantriebswelle mit schwarzer Kunststoffummantelung
 
669185 und 681471
Handbremshebel geändert
 
669194 und 681481
Lenksäule geändert und dabei konischen Hupenknopf (C.4514) gegen flachen Hupenknopf (C.5558) ausgetauscht.
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK120 FHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
83 x 106 mm
Hubraum
3442 cm3
Leistung
119 kw bei 5000 U/min
 
134 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
maximaler Drehmoment
264 Nm bei 2500 U/min
 
275 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
Verdichtungsverhältnis
8:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Trommelbremse
 
hinten: Trommelbremse
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Hebelstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4420 mm
Breite
1562 mm
Höhe
1359 mm
Trockengewicht
1295 kg
Leergewicht
1372 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
193 km/h
Beschleunigung 0–100 km/h
9.9 sek

Jaguar XK120 DHC

Jaguar XK120 DHC

Jaguar XK120 DHC

Ein weiteres Jahr später im April 1953 kommt schließlich das Cabrio heraus, allgemein als Drop Head Coupé (DHC) bekannt. Es besitzt alle Annehmlichkeiten des Coupés und verfügt über ein einfach zu bedienendes, gefüttertes Mohair-Faltverdeck. Das Fahrzeug ist ein idealer Kompromiss zwischen Coupé und Roadster. Durch die späte Einführung der DHC Variante ist es zum einen das ausgereifteste Modell und zum anderen, das mit der geringsten Produktionszahl. Die meisten Cabrios werden, wie auch schon die Roadster und Coupés, auf dem nordamerikanischen Markt abgesetzt.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von April 1953 bis September 1954 werden 1767 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 295 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 1472 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1160.-.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit P1001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 667xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 677xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Juni 52
1
 
0
P1001
bei diesem ersten Fahrzeug handelt es sich um den Prototypen
April 53 bis Dez. 53
667002 bis 667168
167
1102
P1002 bis P2271
 
Jan. 54 bis Sept. 54
667169 bis 667295
127
678103 bis 678472
370
P2289 bis P2762
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in DHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK120 Typen verbaut werden. Sie beginnen mit W1001 und enden mit W9999. Da diese Nummern im November 1953 erschöpft sind, wird zum Buchstaben "F" gewechselt und ebenfalls mit F1001 begonnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer F4249. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
April 1953
Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 wird durch 4HA 3,54:1 ersetzt.
Juni 1953
Neue Drehzahlmesserantriebswelle
 
Neue Tachometerantriebswelle
Januar 1954
667161 und 678085
Zigarettenanzünder aus der MK II Limousine (C.5631) werden montiert.
September 1954
Neue Drehzahlmesserantriebswelle mit schwarzer Kunststoffummantelung
 
667271 und 678390
Handbremshebel geändert
 
667280 und 678418
Lenksäule geändert und dabei konischen Hupenknopf (C.4514) gegen flachen Hupenknopf (C.5558) ausgetauscht.
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK120 DHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
83 x 106 mm
Hubraum
3442 cm3
Leistung
119 kw bei 5000 U/min
 
134 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
maximaler Drehmoment
264 Nm bei 2500 U/min
 
275 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
Verdichtungsverhältnis
8:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Trommelbremse
 
hinten: Trommelbremse
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Hebelstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4420 mm
Breite
1562 mm
Höhe
1359 mm
Trockengewicht
1346 kg
Leergewicht
1397 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
191 km/h
Beschleunigung 0–100 km/h
12.5 sek

Aufgrund der vielen technischen Erneuerungen, welche man im Motorsport aber auch aus den Erfahrungen mit dem Vorgängermodell gesammelt hat, ist es an der Zeit nach sechs erfolgreichen Produktionsjahren ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen. 1954 auf der Londoner Motor Show am Earls Court, ist es dann erneut soweit, Jaguar präsentiert den XK140. Das Ergebnis verwundert nur wenige, was will man in puncto Aussehen schon verändern, gerade die Optik gehörte schon beim Vorgänger zum Erfolgskonzept. So bleibt beim Fahrwerk und der Karosserie mit ihrer elegant geschwungenen Seitenlinie alles beim Alten. Der Export, vor allem nach Amerika, hält auch nach 6 Jahren noch an und so entspricht man dem Wunsch des Kunden auf mehr Chrome, welcher in den 50iger Jahren sehr beliebt ist. Er kommt mit großen, einteiligen Stoßstangen, Zierleisten und nur noch 7 breiten, anstatt der bisher 13 schmalen Längsstreben im Kühlergrill daher. Auf dem Kofferraum prangt zukünftig ein Jaguar Emblem, welches an die Siege in Le Mans erinnern. Noch heute, viele Jahre später, wird man sagen, war diese Entscheidung ein großes Eingeständnis gegenüber dem Markt. Durch die Weiterentwicklung des Motors, getrieben vom Engagement im Motorsport, wird der Fahrer nun mit 190 Pferdestärken erfreut. Die Sportausführung (SE Version), wird mit den neuen Zylinderköpfen des XK120C kurz C-Type ausgerüstet, der die Pferdestärken auf 210 erhöht. Die Auslagerung der Batterie und die Verlegung des Motorblocks um 76mm nach vorn bietet im Innenraum zusätzlichen Platz. Dank des gewonnen Platzes ist nun ebenfalls ein Laycock de Normanville Overdrive erhältlich, sowie ab Oktober 1956 ein Dreigang Automatikgetriebe der Firma Borg-Warner für Coupé und Cabrio. Die Modellvarianten bleiben unverändert. Es gibt weiterhin einen "Open Two Seater" (Roadster), ein "Fixed Head Coupé", sowie ein "Drop Head Coupé" (Cabrio). Nur etwas mehr als zweieinhalb Jahre wird die  Produktionszeit des XK140 dauern. 

 

Jaguar XK140 OTS

Jaguar XK140 OTS

Jaguar XK140 OTS (Copyright by Hugh Ilewelyn)

Der Roadster, ab Oktober 1954 produziert, verkauft sich vor allem in den USA sehr gut und ist dort beliebter als seine Schwestermodelle. Ganz im Gegensatz zum Mutterland, für das lediglich 73 Roadster mit Rechtslenkung gebaut werden, von denen nur 47 im Königreich Großbritanien verbleiben. Maginal aber auffällig schön: für den innländischen Markt sind die Speichenräder oft in der Farbe der Karrosserie lackiert. Anders als beim Coupé und Cabrio wird der zusätzlich gewonnene Platz nicht um zwei Notsitze im hinteren Bereich erweitert, er kommt dem Fußraum zu gute. Der Roadster bleibt ein reiner Zweisitzer.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Oktober 1954 bis Februar 1957 werden 3354 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 73 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 3281 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1127.-.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit F10001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 800xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 810xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "A", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, in Amerika als XK140 M bezeichnet.
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, mit C-Type Zylinderköpfen, in Amerika als XK140 MC bezeichnet.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Okt. 54 bis Dez. 54
8
810001 bis 810617
617
F10001 bis F10431
Nr. 814001 geht ohne Karosserie an die Entwicklungsabteilung (werden nicht gezählt)
Jan. 55 bis Dez. 55
54
810618 bis 811987
1370
F10629 bis F12046
 
Jan. 56 bis Dez. 56
12
811988 bis 813121
1134
F12048 bis F13180
Im Oktober 1956 wird der letze RHD mit der Nr. 800074 produziert.
Jan. 57 bis Feb. 57
 
0
161
F13198 bis F13313
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in OTS Modellen, sondern in allen Jaguar XK140 Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung G1001. In einigen der ersten Jaguar XK140 werden noch Motoren aus der XK120 Produktion verbaut. Ingesamt ist es ein Jaguar XK140 OTS (LHD), dessen Motor mit dem Buchstaben "F" beginnt. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer G9980. Der Zusatz -8 oder -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors. Ein zusätzliches "S" direkt hinter der Angabe des Verdichtungsverhältnis steht für C-Type Zylinderköpfe ab Werk.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
März 1955
800022 und 811193
Befestigungsmutter im Kardanwellenflansch am Differential mit Sicherungsblech versehen. Betrifft Fahrzeuge mit Overdrive und 4,09:1 übersetzter Hinterachse.
Juni 1955
800025 und 811284
Hinten neue Radbremszylinder (Teile Nummer 39677) eingeführt
 
800031 und 811382
Relais werden in den Overdrive Steuerstromkreis integriert
 
800037 und 811424
Kühler C.9619 mit neuer Halterung C.8830 eingeführt
September 1955
800052 und 811562
Rückstellmoment der Lenkung reduziert. Der Nachlaufwinkel wird dabei von 2,½o-3o auf 1,½o-2o verkürzt.
Dezember 1955
Drosselklappenschalter an den Fahrzeugen mit Overdrive eingeführt.
Verhindert ein umschalten aus dem Overdrive in den höchsten Gang, bei abbremsen mit geschlossenen Drosselklappen.
April 1956
800071 und 812311
Verstärkung der Haltebolzen des Hinterachsenantriebs im Differentialgehäuse bei Roadstern mit Standardgetriebe von 9,5 auf 11 mm
September 1956
800072 und 812647
Neuer Handbremshebel eingeführt
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK140 OTS, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
83 x 106 mm
Hubraum
3442 cm3
Leistung
142 kw bei 5500 U/min
 
157 kw bei 5750 U/min bei "Special Equipment" Version
maximaler Drehmoment
285 Nm bei 2500 U/min
 
289 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
Verdichtungsverhältnis
8:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Trommelbremse
 
hinten: Trommelbremse
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4470 mm
Breite
1575 mm
Höhe
1346 mm
Trockengewicht
1245 kg
Leergewicht
1372 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
195 km/h
 
208 km/h bei "Special Equipment" Version
Beschleunigung 0–100 km/h
9 sek
 
8,4 sek bei "Special Equipment" Version

Jaguar XK140 FHC

Jaguar XK140 FHC

Jaguar XK140 FHC - Copyright by Steve Harris

Das Coupé kommt zeitgleich mit dem Roadster und dem Drop Head Coupé auf den Markt und erfährt die stärksten Veränderungen. Durch die Vergrößerung des Innenraums, ist er mit größeren Seiten- und größerem Heckfenster, für bessere Rundumsicht, versehen. Um die Vergrößerung zu erreichen wird die Spritzwand, welche nun den hinteren Teil des Motors umschließt, sowie die A-Säule mit Fensterfront nach vorne verlagert. Die Motorhaube wird, entsprechend der Gesamtlänge, etwas gekürzt. Im Fond entstehen so zum einen zwei Notsitze, was ihn zu einem 2+2 Sitzer macht und zum anderen mehr Platz im Fußraum.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Oktober 1954 bis Februar 1957 werden 2808 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 843 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 1965 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1140.-.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit J4001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 804xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 814xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "A", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, in Amerika als XK140 M bezeichnet.
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, mit C-Type Zylinderköpfen, in Amerika als XK140 MC bezeichnet.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Okt. 54 bis Dez. 54
6
814001 bis 814003
3
J4001 bis J4006
Nr. 814001 geht ohne Karosserie an die Entwicklungsabteilung (werden nicht gezählt)
Jan. 55 bis Dez. 55
804007 bis 804591
585
814004 bis 815268
1265
J4007 bis J5848
 
Jan. 56 bis Dez. 56
252
693
J5864 bis J6803
Im November 1956 wird der letze RHD mit der Nr. 804843 produziert.
Jan. 57 bis Feb. 57
 
0
815962 bis 815966
5
J6804 bis J6808
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in FHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK140 Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung G1001. In einigen der ersten Jaguar XK140 werden noch Motoren aus der XK120 Produktion verbaut. Ingesamt sind es vier Jaguar XK140 FHC (RHD), deren Motoren mit dem Buchstaben "F" beginnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer G9980. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors. Ein zusätzliches "S" direkt hinter der Angabe des Verdichtungsverhältnis steht für C-Type Zylinderköpfe ab Werk.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
März 1955
804031 und 814053
Befestigungsmutter im Kardanwellenflansch am Differential mit Sicherungsblech versehen. Betrifft Fahrzeuge mit Overdrive und 4,09:1 übersetzter Hinterachse.
Juni 1955
804020 und 814035
Kühler C.7523 mit neuer Halterung C.8830 eingeführt.
Das Lüfterrad mit 394 mm Durchmesser wird durch ein Größeres mit 406 mm Durchmesser ersetzt.
 
Hinten neue Radbremszylinder (Teile Nummer 39677) eingeführt
 
804121 und 814216
Relais werden in den Overdrive Steuerstromkreis integriert
 
804124 und 814241
Neuer Kühler C.9619 wird eingeführt
September 1955
804308 und 814532
Rückstellmoment der Lenkung reduziert. Der Nachlaufwinkel wird dabei von 2,½o-3o auf 1,½o-2o verkürzt.
Dezember 1955
804523 und 815252
Drosselklappenschalter an den Fahrzeugen mit Overdrive eingeführt.
Verhindert ein umschalten aus dem Overdrive in den höchsten Gang, bei abbremsen mit geschlossenen Drosselklappen.
April 1956
804676 und 815528
Verstärkung der Haltebolzen des Hinterachsenantriebs im Differentialgehäuse von 9,5 auf 11 mm
September 1956
804767 und 815755
Neuer Handbremshebel eingeführt
Oktober 1956
804781 und 815773
Stahltüren mit Holzrahmen eingeführt
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK140 FHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
82 x 106 mm
Hubraum
3442 cm3
Leistung
142 kw bei 5500 U/min
 
157 kw bei 5750 U/min bei "Special Equipment" Version
maximaler Drehmoment
285 Nm bei 2500 U/min
 
289 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
Verdichtungsverhältnis
8:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Trommelbremse
 
hinten: Trommelbremse
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4470 mm
Breite
1638 mm
Höhe
1397 mm
Trockengewicht
1308 kg
Leergewicht
1422 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
195 km/h
 
208 km/h bei "Special Equipment" Version
Beschleunigung 0–100 km/h
11 sek
 
9 sek bei "Special Equipment" Version

Jaguar XK140 DHC

Jaguar XK140 DHC

Jaguar XK140 DHC

Das Drop Head Coupé ist keineswegs nur ein modifiziertes XK140 Coupé mit Verdeck, obwohl es ebenfalls zwei Notsitze besitz, das XK120 Drop Head Coupé war hingegen ein reiner Zweisitzer. Anders als beim XK140 Coupé entsteht der Platz dafür nicht durch Änderungen an Spritzwand, A-Säule und Windschutzscheibe, sondern nur durch die allgemeine Verlegung des Motorblocks und einer Verkleinerung des Kofferraums. Die Proportionen der Türen und des Verdecks bleiben zum Vorgängermodell nahezu identisch. Nur beim Cabrio wird aus den beiden 6 Volt Batterien hinter den Sitzen, ein 12 Volt Block im Motorraum.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Oktober 1954 bis Februar 1957 werden 2789 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 479 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 2310 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1160.-.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit P3001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 807xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 817xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "A", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, in Amerika als XK140 M bezeichnet.
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, mit C-Type Zylinderköpfen, in Amerika als XK140 MC bezeichnet.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Okt. 54 bis Dez. 54
6
111
P3001 bis P3118
 
Jan. 55 bis Dez. 55
336
817112 bis 818239
1128
P3121 bis P4577
Nr. 807312 ist der Erste mit Automatik Getriebe / Nr. 817378 wird auf dem Transport zum Händler beschädigt und als RHD neu aufgebaut
Jan. 56 bis Dez. 56
137
818240 bis 819304
1065
P4588 bis P5785
 
Jan. 57 bis Feb. 57
1
7
P5789 bis P5796
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in DHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK140 Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung G1001. In einigen der ersten Jaguar XK140 werden noch Motoren aus der XK120 Produktion verbaut. Ingesamt sind es zwei Jaguar XK140 DHC (RHD), deren Motoren mit dem Buchstaben "F" beginnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer G9980. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors. Ein zusätzliches "S" direkt hinter der Angabe des Verdichtungsverhältnis steht für C-Type Zylinderköpfe ab Werk.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
März 1955
807047 und 817268
Befestigungsmutter im Kardanwellenflansch am Differential mit Sicherungsblech versehen. Betrifft Fahrzeuge mit Overdrive und 4,09:1 übersetzter Hinterachse.
Juni 1955
807080 und 817356
Hinten neue Radbremszylinder (Teile Nummer 39677) eingeführt
 
807113 und 817426
Relais werden in den Overdrive Steuerstromkreis integriert
 
807128 und 817460
Kühler C.9619 mit neuer Halterung C.8830 eingeführt
September 1955
Rückstellmoment der Lenkung reduziert. Der Nachlaufwinkel wird dabei von 2,½o-3o auf 1,½o-2o verkürzt.
Dezember 1955
Drosselklappenschalter an den Fahrzeugen mit Overdrive eingeführt.
Verhindert ein umschalten aus dem Overdrive in den höchsten Gang, bei abbremsen mit geschlossenen Drosselklappen.
April 1956
Verstärkung der Haltebolzen des Hinterachsenantriebs im Differentialgehäuse von 9,5 auf 11 mm
September 1956
807441 und 818729
Neuer Handbremshebel eingeführt
Oktober 1956
807447 und 818796
Stahltüren mit Holzrahmen eingeführt
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK140 DHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
83 x 106 mm
Hubraum
3442 cm3
Leistung
142 kw bei 5000 U/min
 
157 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
maximaler Drehmoment
285 Nm bei 2500 U/min
 
289 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
Verdichtungsverhältnis
8:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Trommelbremse
 
hinten: Trommelbremse
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4470 mm
Breite
1575 mm
Höhe
1346 mm
Trockengewicht
1359 kg
Leergewicht
1473 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
195 km/h
 
201 km/h bei "Special Equipment" Version
Beschleunigung 0–100 km/h
9 sek
 
8,4 sek bei "Special Equipment" Version

Anfang 1957 steht Jaguar vor folgender Situation. Die Verkaufszahlen des Jaguar XK140 erreichen einen neuen Tiefstand. Wen wundert es, Fahrzeuge ohne selbstragende Karosserie strahlen bereits den Hauch von Vergangenheit aus. Seit der Vorstellung des XK120 auf der Motor Show am Earls Court sind fast 10 Jahre ins Land gegangen und die Entwicklung in Design und Technik haben den Jaguar XK überholt. Dies kann man bereits am Jaguar XK-SS erkennen der zur selben Zeit in geringer Stückzahl die Strassen befährt und aus der Rennlegende Jaguar D-Type hervor ging. Dann zerstört ein Großbrand am 12. Februar 1957 einen großen Teil des Werks in Coventry, welches die neue Sportwagenproduktion am stärksten trifft. In einer Zeit in dem das Alte nicht mehr gut genug ist und das Neue noch nicht marktreif, muss eine Entscheidung getroffen werden, ein letztes „Facelifting“ muss her. Mitte 1957 kommt der Nachfolger auf den Markt, der XK150. Der Jaguar XK150 unterscheidet sich im Äußeren deutlich von seinem Vorgänger. Aus dem schlanken schnellen Sportwagen ist ein Tourer geworden. aber einer der es seitens Motorisierung weit bringen wird. Zunächst steht der 3,4 Liter X140 Motor mit 190 PS zur Verfügung, aus welchem auf Grund des neu entwickelten B-Type Zylinderkopf eine 20 PS stärkere Version entsteht. Mit der verspäteten Einführung des „Open Two Seater“ wird zeitgleich eine 250 PS starke Motoren Generation, die "S"-Version hinzukommen. Von außen erkennbar durch ein kleines "S" mit durchgezogenen Strich auf der Wagentür, unter der Haube durch drei große 2 Zoll-S.U. HD8-Vergaser, welche durch den neu entwickelten „straight port“ Zylinderkopf Harry Weslakes benötigt werden. Anfang 1959 folgt eine 3,8 Liter Variante, auch diese gibt es als "S"-Version. Durch die starke Motorisierung ist der XK150 als erstes Serienfahrzeug komplett mit Dunlop Scheibenbremsen ausgerüstet. Der XK150 wird der Letzte seiner Art sein, im Nachfolgemodell wird die neue Richtung endgültig mit brachialer Gewalt durchschlagen, dem Jaguar E-Type.

 

Jaguar XK150 OTS

Jaguar XK150 OTS

Jaguar XK150 OTS (Copyright by Otis Blank)

Im März 1958, mit 10 monatiger Verspätung, wird der 40kg leichtere Open Two Seater auf dem Pariser Auto Salon vorgestellt. Um die lange Motorhaube besser zur Geltung zu bringen, ist die Windschutzscheibe weiter nach hinten gesetzt. Auch das Heck wirkt gestreckt, da es bis hinter die Vordersitze geführt ist. Darunter entsteht zusätzlicher Platz für Gepäck und das einfache Faltdach. Von der Spartanität im Inneren, wie es beim XK120 und XK140 üblich war, fehlt im Neuen jede Spur. Anstatt steckbare Seitenscheiben kommt er mit eingebauten Kurbel-Seitenscheiben sowie mit Türgriffen und Armlehnen anstatt Zugseilen daher.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von März 1958 bis Oktober 1960 werden 2265 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 92 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 2173 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1175.-. Für den stärkeren Motor, der "S"-Version, wird ein Aufpreis um £ 282.- fällig. 1959 kommt der 3.8 Liter Motor hinzu, für welchen die Basispreise bei £ 1457.- bzw. £ 1535.-, für die "S"-Version, liegen.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit F15001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 820xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 830xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "T", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, ausgerüstet mit dem großen 3.8 Liter Motor.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Sep. 57
 
 0
1
F15001
bei diesem ersten Fahrzeug handelt es sich um den Prototypen
März 58 bis Dez. 58
19
830002 bis 831923
1922
F15005 bis F16870
im Okt. 58 wird die Nr. 820003 als der erster RHD für den heimischen Markt produziert
Jan. 59 bis Dez. 59
47
190
F16948 bis F17189
Nr. 832110 ist der erste XK150 mit 3.8S Liter Motor, geliefert nach Deutschland, Nr. 832112 mit 3.8 Liter Motor für Panama
Jan. 60 bis Okt. 60
27
61
F17190 bis F17238
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in OTS Modellen, sondern in allen Jaguar XK150 Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung V1001 für die 3.4 Liter Motoren, VS1001 für die 3.4S Liter Motoren, VA1001 für die 3.8 Liter Motoren und VAS1001 für die 3.8S Liter Motoren. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, tragen die letzten Motoren wahrscheinlich die Nummer V7660, VS2210, VA2297 und VAS1291 sowie VAS1312. Der Zusatz -8 oder -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
Juli 1958
Instrumententafel um Regelschalter für Heizgebläsemotor, neben dem Drehzahlmesser, erweitert
 
Blattfedern der Hinterachse durch Neue mit stärkerer Hauptlage und verändertem Federauge ersetzt sowie Nylon Umwicklung eingeführt
Januar 1959
820004 und 831698
Kugelgelenke mit größerer Tragkugel und damit größerem Beugungswinkel eingeführt
 
Bremssättel mit quadratischen Schnellwechsel Bremsklötzen eingeführt
April 1959
Neue Heckstoßstange mit näher beieinander liegenden Stoßstangenhörnern eingeführt
Juni 1959
Kofferraumscharniere mit Federung eingeführt
 
Entlüftung am Kraftstofftank vergrößert und die Überlaufwanne des Einfüllstutzen angepasst
 
Aschenbecher von der Tür zum Getriebetunnel verlegt
 
Prismenförmig geschliffenen Innenspiegel (C.14920) eingeführt
 
Die Federn der Deckelscharniere des Kofferraums werden vorgespannt, damit der Kofferraumdeckel selbstständig offen bleibt. Es entfallen die Haltestreben samt Halterungen.
 
Stärkere Lichtmaschine mit 25 Ampere und angepassten Regler eingeführt
 
820039 und 832076
Die drei Siebluftfilter der "S"-Version werden durch einen einzelnen Luftfilter mit Papierelement ersetzt.
 
820043 und 832089
Kupplungs-Nehmerzylinder mit stärkerer Halterung ausgerüstet
Mechanischen Drehzahlmesser durch einen elektrisch angetriebenen Drehzahlmesser ersetzt
Juli 1959
820017 und 831899
Unterdruck Vorratsbehälter für Bremskraftverstärker (Reservac Tank) eingeführt
Januar 1960
Neuer Hauptbremszylinder eingeführt
April 1960
Armaturenbrett abgeändert und Warnleuchte für Handbremse und zu niedrigen Bremsdruck integriert
Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit aus Polyäthylen eingeführt
Handbremsklötze mit Belagsorte M.34 eingeführt
Auspuffendrohr auf Schalldämpfer aufgesteckt und mit Schelle gesichert, nicht mehr angeschweißt.
Hinten neue Stoßdämpfer mit 35 mm Dämpferkolben eingeführt
Mai 1960
Bremsklötze Ferodo DS.5 durch Mintex M.33 ersetzt
November 1960
Roter Kurzfaser Teppichboden statt roter Schlingenware eingeführt
 
Hellbrauner Kurzfaser Teppichboden statt hellbraune Schlingenware eingeführt
 
Schwarzer Kurzfaser Teppichboden statt schwarzer Schlingenware eingeführt
 
Dunkelblauer Kurzfaser Teppichboden statt dunkelblauer Schlingenware eingeführt
 
Neue Scheinwerfer für die USA Export Fahrzeuge eingeführt, aufgrund der neuen amerikanischen Strassenzulassungsordnung.
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK150 OTS, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
82 x 106 mm (3.4 Liter Motor)
 
87 x 106 mm (3.8 Liter Motor)
Hubraum
3442 cm3 (3.4 Liter Motor)
 
3781 cm3 (3.8 Liter Motor)
Leistung
142 kw bei 5500 U/min (3.4 Liter Motor)
 
157 kw bei 5500 U/min bei "Special Equipment" Version (3.4 Liter Motor)
 
186 kw bei 5500 U/min (3.4S Liter Motor)
 
164 kw bei 5500 U/min (3.8 Liter Motor)
 
198 kw bei 5500 U/min (3.8S Liter Motor)
maximaler Drehmoment
285 Nm bei 2500 U/min (3.4 Liter Motor)
 
293 Nm bei 3000 U/min bei "Special Equipment" Version (3.4 Liter Motor)
 
325 Nm bei 4500 U/min (3.4S Liter Motor)
 
325 Nm bei 3000 U/min (3.8 Liter Motor)
 
352 Nm bei 4000 U/min (3.8S Liter Motor)
Verdichtungsverhältnis
8:1
 
9:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Scheibenbremsen mit Servoassistent
 
hinten: Scheibenbremsen mit Servoassistent
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4470 mm
Breite
1638 mm
Höhe
1334 mm
Trockengewicht
---- kg
Leergewicht
1448 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
198 km/h (3.4 Liter Motor)
 
218 km/h (3.4S Liter Motor)
 
215 km/h (3.8 Liter Motor)
 
220 km/h (3.8S Liter Motor)
Beschleunigung 0–100 km/h
8,9 sek (3.4 Liter Motor)
 
7,5 sek (3.4S Liter Motor)
 
7,8 sek (3.8 Liter Motor)
 
7,5 sek (3.8S Liter Motor)

Jaguar XK150 FHC

Jaguar XK150 FHC

Jaguar XK150 FHC (Copyright by Chris Sampson)

Als er am 22.Mai 1957 der Presse vorgeführt wird, ist man sich nicht mehr ganz klar darüber was der Neue repräsentiert. Er ist eine Mischung aus den Wünschen auf Bequemlichkeit, will aber auch Sportwagen bleiben. Die durchgängige, gebogene Windschutzscheibe, der flachere Sturz der Dachsäulen, der verschwundene "Hüftschwung", die über die Kotflügel gezogenen Motorhaube und der breitere Kühlergrill, verleihen dem neuen XK150 insgesamt eine modernere aber auch zugleich bulligere Silhouette. Durch den entstandenen längeren Dachaufbau können auch hier wieder zwei Notsitze im Font installiert werden.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Mai 1957 bis Oktober 1960 werden 4462 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 1368 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 3094 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1175.-. Für den stärkeren Motor, der "S"-Version, wird ein Aufpreis um £ 282.- fällig. 1959 kommt der 3.8 Liter Motor hinzu, für welchen die Basispreise bei £ 1457.- bzw. £ 1535.-, für die "S"-Version, liegen.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit J7001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 824xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 834xxx. Nach 1999 produzierten XK150 FHC wird auf die Zahl 847xxx gewechselt, da die Fahrgestellnummer der XK150 DHC mit der 837xxx beginnt. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "T", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, ausgerüstet mit dem großen 3.8 Liter Motor.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
März 57 bis Dez. 57
166
984
J7005 bis J8154
Nr. 824166 wird als Fahrwerk ausgeliefert, Karosserie ist von Carozzeria Rocco Motto
Jan. 58 bis Dez. 58
824167 bis 824743
577
834985 bis 835965
981
J15005 bis J16870
Nr. 835943 wird zum Shooting Brake umgebaut
Jan. 59 bis Dez. 59
824744 bis 825126
383
835966 bis 836653
688
J16948 bis J17189
Nr. 832110 ist der erste XK150 mit 3.8S Liter Motor, geliefert nach Deutschland, Nr. 832112 mit 3.8 Liter Motor für Panama
Jan. 60 bis Okt. 60
243
836654 bis 847095
442
J17190 bis J17238
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in FHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK150 Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung V1001 für die 3.4 Liter Motoren, VS1001 für die 3.4S Liter Motoren, VA1001 für die 3.8 Liter Motoren und VAS1001 für die 3.8S Liter Motoren. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, tragen die letzten Motoren wahrscheinlich die Nummer V7660, VS2210, VA2297 und VAS1291 sowie VAS1312. Der Zusatz -8 oder -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
September 1957
824023 und 834454
Bremskolben der hinteren Bremssättel von 44,4 mm auf 41,3 mm verkleinert
 
824046 und 834491
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe bekamen eine magnetschaltergesteuerte Sperre gegen das Zurückrollen am Hang
November 1957
824076 und 834600
Oberer Teil der Lenksäule geändert
 
824096 und 834600
35 Ampere Sicherung Nummer 1, 2, 5 und 6 gegen 50 Ampere Sicherung getauscht
Februar 1958
 
Hauptbremszylinder wird zukünftig aus Grauguss statt Aluminium gefertigt
Mai 1958
824253 und 835301
Türarmlehnen werden mit Durchgriff eingeführt
Juni 1958
824414 und 835548
Schalter für den Blinker wird an die Lenksäule verlegt, weg vom Armaturenbrett
Juli 1958
824420 und 835566
Instrumententafel um Regelschalter für Heizgebläsemotor neben dem Drehzahlmesser erweitert
 
824551 und 835671
Blattfedern der Hinterachse durch Neue mit stärkerer Hauptlage und verändertem Federauge ersetzt sowie Nylon Umwicklung eingeführt
Januar 1959
824668 und 835882
Kugelgelenke mit größerer Tragkugel und damit größerem Beugungswinkel eingeführt
 
824669 und 835882
Bremssättel mit quadratischen Schnellwechsel Bremsklötzen eingeführt
Juni 1959
824453 und 835589
Entlüftung am Kraftstofftank vergrößert und die Überlaufwanne des Einfüllstutzen angepasst
 
Kofferraumscharniere mit Federung eingeführt
 
824702 und 835905
Aschenbecher von der Tür zum Getriebetunnel verlegt
 
Die Federn der Deckelscharniere des Kofferraums werden vorgespannt, damit der Kofferraumdeckel selbstständig offen bleibt. Es entfallen die Haltestreben samt Halterungen.
 
Die drei Siebluftfilter der S Version werden durch einen einzelnen Luftfilter mit Papierelement ersetzt.
 
Oberkante der Windschutzscheibe angepasst und prismenförmig geschliffenen Innenspiegel (C.14900) eingeführt
 
824900 und 836222
Stärkere Lichtmaschine mit 25 Ampere und angepassten Regler eingeführt
 
Kupplungs-Nehmerzylinder mit stärkerer Halterung ausgerüstet
Mechanischen Drehzahlmesser durch einen elektrisch angetriebenen Drehzahlmesser ersetzt
 
S Version wird mit verstärktem Lager in der Gaspedal Aufhängung sowie verbesserten Öldichtungen an den Hinterradnaben ausgerüstet
Juli 1959
Unterdruck Vorratsbehälter für Bremskraftverstärker (Reservac Tank) eingeführt
Januar 1960
825125 und 836635
Neuer Hauptbremszylinder eingeführt
März 1960
Neues Verbindungsstück für die einfachere Betätigung der Handbremse eingeführt
April 1960
Armaturenbrett abgeändert und Warnleuchte für Handbremse und zu niedrigen Bremsdruck integriert
Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit aus Polyäthylen eingeführt
Handbremsklötze mit Belagsorte M.34 eingeführt
Auspuffendrohr auf Schalldämpfer aufgesteckt und mit Schelle gesichert, nicht mehr angeschweißt.
Hinten neue Stoßdämpfer mit 35 mm Dämpferkolben eingeführt
Mai 1960
Bremsklötze Ferodo DS.5 durch Mintex M.33 ersetzt
November 1960
Roter Kurzfaser Teppichboden statt roter Schlingenware eingeführt
 
Hellbrauner Kurzfaser Teppichboden statt hellbraune Schlingenware eingeführt
 
Grüner Kurzfaser Teppichboden statt grüner Schlingenware eingeführt
 
Dunkelblauer Kurzfaser Teppichboden statt dunkelblauer Schlingenware eingeführt
 
Schwarzer Kurzfaser Teppichboden statt schwarzer Schlingenware eingeführt
 
Neue Scheinwerfer für die USA Export Fahrzeuge eingeführt, aufgrund der neuen amerikanischen Strassenzulassungsordnung.
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK150 FHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
82 x 106 mm (3.4 Liter Motor)
 
87 x 106 mm (3.8 Liter Motor)
Hubraum
3442 cm3 (3.4 Liter Motor)
 
3781 cm3 (3.8 Liter Motor)
Leistung
142 kw bei 5500 U/min (3.4 Liter Motor)
 
157 kw bei 5500 U/min bei "Special Equipment" Version (3.4 Liter Motor)
 
186 kw bei 5500 U/min (3.4S Liter Motor)
 
164 kw bei 5500 U/min (3.8 Liter Motor)
 
198 kw bei 5500 U/min (3.8S Liter Motor)
maximaler Drehmoment
285 Nm bei 2500 U/min (3.4 Liter Motor)
 
293 Nm bei 3000 U/min bei "Special Equipment" Version (3.4 Liter Motor)
 
325 Nm bei 4500 U/min (3.4S Liter Motor)
 
325 Nm bei 3000 U/min (3.8 Liter Motor)
 
352 Nm bei 4000 U/min (3.8S Liter Motor)
Verdichtungsverhältnis
8:1
 
9:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Scheibenbremsen mit Servoassistent
 
hinten: Scheibenbremsen mit Servoassistent
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4496 mm
Breite
1638 mm
Höhe
1397 mm
Trockengewicht
1321 kg
Leergewicht
1461 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
198 km/h (3.4 Liter Motor)
 
215 km/h (3.4S Liter Motor)
 
215 km/h (3.8 Liter Motor)
 
218 km/h (3.8S Liter Motor)
Beschleunigung 0–100 km/h
8,9 sek (3.4 Liter Motor)
 
7,5 sek (3.4S Liter Motor)
 
7,8 sek (3.8 Liter Motor)
 
7,6 sek (3.8S Liter Motor)

Jaguar XK150 DHC

Jaguar XK150 DHC

Jaguar XK150 DHC

Zur gleichen Zeit wie das XK150 Fixed Head Coupe´ entsteht auch die Drop Head Variante. Bis auf das aufklappbare Verdeck unterscheiden sich die beiden nicht voneinander. Dennoch ist das geschlossene Coupe´zu Hause auf der Insel beliebter als sein offenes Pendant. Insgesammt gehen mehr als 75% der Fahrzeuge in den Export. Die markanteste Änderung im Innenraum, ist das neue Design des Armaturenbrettes. Hier orientiert sich Jaguar wieder an der ersten Version seiner XK Baureihe und präsentiert in allen drei Varianten einen modern wirkenden Lederüberzug. Es geht also doch ohne Wurzelholz, der Wald dankt es.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von Mai 1957 bis Oktober 1960 werden 2671 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 662 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 2009 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1195.-. Für den stärkeren Motor, der "S"-Version, wird ein Aufpreis um £ 282.- fällig. 1959 kommt der 3.8 Liter Motor hinzu, für welchen die Basispreise bei £ 1390.- bzw. £ 1555.-, für die "S"-Version, liegen.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit P6001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 827xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 837xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "T", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen, ausgerüstet mit dem großen 3.8 Liter Motor.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
März 57 bis Dez. 57
1
837001 bis 837213
213
P6006 bis P6214
Nr. 837003 geht an Jaguars Entwicklungsabteilung
Jan. 58 bis Dez. 58
272
837214 bis 837983
770
P6221 bis P7259
 
Jan. 59 bis Dez. 59
232
837984 bis 838612
629
P7264 bis P8115
 
Jan. 60 bis Okt. 60
158
838613 bis 839010
398
P8123 bis P8673
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in DHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK150 Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung V1001 für die 3.4 Liter Motoren, VS1001 für die 3.4S Liter Motoren, VA1001 für die 3.8 Liter Motoren und VAS1001 für die 3.8S Liter Motoren. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, tragen die letzten Motoren wahrscheinlich die Nummer V7660, VS2210, VA2297 und VAS1291 sowie VAS1312. Der Zusatz -8 oder -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
September 1957
Bremskolben der hinteren Bremssättel von 44,4 mm auf 41,3 mm verkleinert
 
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe bekommen eine magnetschaltergesteuerte Sperre gegen das Zurückrollen am Hang.
November 1957
827001 und 837071
Oberer Teil der Lenksäule geändert
 
827001 und 837090
35 Ampere Sicherung Nummer 1, 2, 5 und 6 gegen 50 Ampere Sicherung getauscht
Februar 1958
 
Hauptbremszylinder wird zukünftig aus Grauguss statt Aluminium gefertigt.
May 1958
827011 und 837332
Türarmlehnen werden mit Durchgriff eingeführt
Juni 1958
827069 und 837415
Schalter für den Blinker wird an die Lenksäule verlegt, weg vom Armaturenbrett
Juli 1958
827072 und 837434
Instrumententafel um Regelschalter für Heizgebläsemotor neben dem Drehzahlmesser erweitert
 
Blattfedern der Hinterachse durch Neue mit stärkerer Hauptlage und verändertem Federauge ersetzt sowie Nylon Umwicklung eingeführt
Januar 1959
Kugelgelenke mit größerer Tragkugel und damit größerem Beugungswinkel eingeführt
 
Bremssättel mit quadratischen Schnellwechsel Bremsklötzen eingeführt
April 1959
827094 und 837468
Entlüftung am Kraftstofftank vergrößert und die Überlaufwanne des Einfüllstutzen angepasst
 
827209 und 837662
Neue Heckstoßstange mit näher beieinander liegenden Stoßstangenhörnern eingeführt
 
Kofferraumscharniere mit Federung eingeführt
 
827258 und 837865
Aschenbecher von der Tür zum Getriebetunnel verlegt
 
827340 und 838231
Prismenförmig geschliffenen Innenspiegel (C.14920) eingeführt
 
Stärkere Lichtmaschine mit 25 Ampere und angepassten Regler eingeführt
 
Die Federn der Deckelscharniere des Kofferraums werden vorgespannt, damit der Kofferraumdeckel selbstständig offen bleibt. Es entfallen die Haltestreben samt Halterungen.
 
827355 und 838246
Die drei Siebluftfilter der S Version werden durch einen einzelnen Luftfilter mit Papierelement ersetzt.
 
827373 und 838272
Mechanischer Drehzahlmesser durch elektrisch angetriebenen Drehzahlmesser ersetzt
 
Kupplungs-Nehmerzylinder mit stärkerer Halterung ausgerüstet
Juli 1959
Unterdruck Vorratsbehälter für Bremskraftverstärker (Reservac Tank) eingeführt
Januar 1960
827505 und 838590
Neuer Hauptbremszylinder eingeführt
März 1960
Neues Verbindungsstück für die einfachere Betätigung der Handbremse
April 1960
Armaturenbrett abgeändert und Warnleuchte für Handbremse und zu niedrigen Bremsdruck integriert
Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit aus Polyäthylen eingeführt
Handbremsklötze mit Belagsorte M.34 eingeführt
Auspuffendrohr auf Schalldämpfer aufgesteckt und mit Schelle gesichert, nicht mehr angeschweißt.
Hinten neue Stoßdämpfer mit 35 mm Dämpferkolben eingeführt
Mai 1960
Bremsklötze Ferodo DS.5 durch Mintex M.33 ersetzt
November 1960
Roter Kurzfaser Teppichboden statt roter Schlingenware eingeführt
 
Hellbrauner Kurzfaser Teppichboden statt hellbraune Schlingenware eingeführt
 
gGrüner Kurzfaser Teppichboden statt grüner Schlingenware eingeführt
 
Dunkelblauer Kurzfaser Teppichboden statt dunkelblauer Schlingenware eingeführt
 
Schwarzer Kurzfaser Teppichboden statt schwarzer Schlingenware eingeführt
 
Neue Scheinwerfer für die USA Export Fahrzeuge eingeführt, aufgrund der neuen amerikanischen Strassenzulassungsordnung.
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK150 DHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
82 x 106 mm (3.4 Liter Motor)
 
87 x 106 mm (3.8 Liter Motor)
Hubraum
3442 cm3 (3.4 Liter Motor)
 
3781 cm3 (3.8 Liter Motor)
Leistung
142 kw bei 5500 U/min (3.4 Liter Motor)
 
157 kw bei 5500 U/min bei "Special Equipment" Version (3.4 Liter Motor)
 
186 kw bei 5500 U/min (3.4S Liter Motor)
 
164 kw bei 5500 U/min (3.8 Liter Motor)
 
198 kw bei 5500 U/min (3.8S Liter Motor)
maximaler Drehmoment
285 Nm bei 2500 U/min (3.4 Liter Motor)
 
293 Nm bei 3000 U/min bei "Special Equipment" Version (3.4 Liter Motor)
 
325 Nm bei 4500 U/min (3.4S Liter Motor)
 
325 Nm bei 3000 U/min (3.8 Liter Motor)
 
352 Nm bei 4000 U/min (3.8S Liter Motor)
Verdichtungsverhältnis
8:1
 
9:1
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Scheibenbremsen mit Servoassistent
 
hinten: Scheibenbremsen mit Servoassistent
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
 
hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern
Radstand
2591 mm
Länge
4496 mm
Breite
1638 mm
Höhe
1397 mm
Trockengewicht
1359 kg
Leergewicht
1473 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
195 km/h (3.4 Liter Motor)
 
210 km/h (3.4S Liter Motor)
 
207 km/h (3.8 Liter Motor)
 
212 km/h (3.8S Liter Motor)
Beschleunigung 0–100 km/h
9 sek (3.4 Liter Motor)
 
7,7 sek (3.4S Liter Motor)
 
8 sek (3.8 Liter Motor)
 
7,7 sek (3.8S Liter Motor)

Es ist der 14. März 1961 gegen 19:30 Uhr abends, in Coventry steigt ein Man in einen Wagen, sein Auftrag, am nächsten Morgen pünktlich in Genf zu sein, er wird die ganze Nacht durch fahren. Sein Name ist Bob Berry, zweiter Mann in der PR Abteilung bei Jaguar, sein Ziel ist der Auto Salon in Genf, sein Wagen der neue Jaguar Sportwagen, welcher dort der breiten Masse vorgestellt werden soll. In den USA, wird man ihn als Jaguar XK-E kennen lernen, in Europa wird er unter dem Namen Jaguar E-Type Automobilgeschichte schreiben. Seit 5 Jahren entwickelt Jaguar schon an einem vollkommen neuen Fahrzeug, welches mit seinen Vorgängern nichts mehr gemein hat. Zunächst wird er für den Einsatz auf Rennpisten wie Le Mans geplant, soll aber auch in das Produkt Portfolio aufgenommen werden. Seine Wurzeln stammen aus der C-Type und D-Type Entwicklung. Daher wundert es niemanden, dass seine geistigen Väter William Munger Heynes und Malcom Sayer sind. Sayer, welcher als einer der Ersten, Fahrzeuge auf Grund aerodynamischer Gesichtspunkte designed und Heynes, der auf der Suche nach Gewichtsreduzierung eine selbstragende Karosserie, auch Monocoque genannt, entwickelt hat. Der Monocoque endet an der Spritzwand und ist dort mit einem Stahlgitter Rohrrahmen verschraubt, der als Träger für den Motor und der vorderen Radaufhängung dient. Der verwendete Motor wird der 3,8 Liter Reihensechszylinder aus dem Jaguar XK150S, welcher den E-Type auf Grund einiger Verbesserungen auf bis zu 240 km/h bei 6140 U/min beschleunigt. Die hintere Radaufhängung ist unter der Karosserie in einem eigenen Rahmen mit Längslenker, innen liegenden Scheibenbremsen, Federdämpfern und Antriebswelle untergebracht. Diese lässt sich als eigenständige Einheit leicht ein- und ausbauen. Mit seiner langen Motorhaube, welche den gesamten vorderen Bereich umschließt und nach vorne gekippt öffnet, besticht er durch ein brillantes Design und wird es damit einmal bis in das Museum of Modern Art (MoMA)in New York schaffen.

 

Jaguar XKE1 OTS

Jaguar XKE1 OTS

Jaguar XKE1 OTS

In Genf nur als Vorführwagen dabei, erfolgt im April 1961 das US-Debüt des E-Type in New York, auch mit dem Roadster (OTS). Ab Juni 1962 gibt es im Roadster durch die Änderung des Schotts und die damit verbundene erweiterte Sitzverstellung endlich mehr Platz. Einen Monat später kommt ein elegantes, schwarzes Kunststoff Hardtop, für einen geringen Aufpreis, auf den Markt. Auch der Roadster wird ab September 1964 mit dem leistungsstärkeren 4.2 Liter Motor ausgerüstet, der ursprünglich nur für den Jaguar Mark X vorgesehen ist. Dank des amerikanischen Marktes und des langen Produktionszeitraum bleibt der Roadster der meist verkaufte Jaguar unter den E-Types.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von März 1961 bis Juli 1968 werden 17379 Fahrzeuge gebaut. Davon sind es bis August 1964 7830 Fahrzeuge mit dem 3.8 Liter Motor. 9549 Fahrzeuge werden mit dem 4.2 Liter Motor bestückt sein. Insgesamt werden bis Produktionsende 2126 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 15253 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 2097.-. Im Oktober 1964 kommt der 4.2 Liter Motor hinzu, ab diesen Zeitpunkt liegt der Basispreis bei £ 1896.-.
Mit Einführung des neuen 4.2 Liter Motors teilen sich die Karosserie-, Fahrgestell- und Motornummern in zwei Bereiche auf. Der erste Teil ist eine zweier Kombination aus einer Zahl und einen Buchstaben. Die "4" steht dabei für die Karosserie, die "1" für das Fahrgestell und die "7" für den Motor. Das "E" steht dabei für den Jaguar E-Type Serie 1. Der zweite Teil ist eine, mindestens 4 stellige fortlaufende Nummer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen zunächst mit R1001, ab Oktober 1964 mit 4E 1001.
Die Fahrgestellnummern bestehen am Anfang weiterhin aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 850xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 875xxx Ab Oktober 1964 besteht die Fahrgestellnummer aus 7 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 1E 1xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 1E 10xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlen- und Buchstabenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "P", stehen für Fahrzeuge mit verbauter Lenkkraftverstärkung. "P" steht für den Begriff "power steering".
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Aug. 61 bis Dez. 61
 327
1470
R1003 bis R2789
Nr. 850001 und Nr. 850002 nach Tests verschrottet / Nr. 850006 erster Lightweight, Eigentümer John Coomb
Jan. 62 bis Dez. 62
318
2392
R2801 bis R5530
 
Jan. 63 bis Dez. 63
850646 bis 850807
162
878863 bis 880807
1945
R5542 bis R7638
Nr. 850659, 850660, 850661, 850662, 850663, 850664, 850665, 850666, 850667, 850668, 850669 übrige 11 Lightwights / Nr. 850677 weiteres Testfahrzeug
Jan. 64 bis Aug. 64
850808 bis 850943
136
880808 bis 881887
1080
R7641 bis R8842
 
Aug. 64 bis Dez. 64
1E 1001 bis 1E 1077
 77
1E 10001 bis 1E 10440
440
4E 1001 bis 4E 1496
erste XKE1 (E-Type) mit 4.2 Liter Motor
Jan. 65 bis Dez. 65
1E 1078 bis 1E 1434
357
1E 10441 bis 1E 12347
1907
4E 1525 bis 4E 3783
 
Jan. 66 bis Dez. 66
1E 1435 bis 1E 1704
270
1E 12348 bis 1E 14471
2124
4E 3795 bis 4E 6206
 
Jan. 67 bis Dez. 67
1E 1705 bis 1E 1994
290
1E 14472 bis 1E 16652
2181
4E 6239 bis 4E 8682
Nr. 1E 1864 und Nr. 1E 15980 sind ab Juli/August die ersten Fahrzeuge ohne Scheinwerfer Doppelverglasung, man nennt die Serie ab nun 1.5
Jan. 68 bis Sept. 68
189
1E 16653 bis 1E 18366
1714
4E 8700 bis 4E 10465
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkedata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in OTS Modellen, sondern in allen Jaguar XKE Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung R1001 für die 3.8 Liter Motoren, ab Februar 1963 beginnen die Bezeichnungen mit RA1001. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, tragen die letzten Motoren wahrscheinlich die Nummer R9877 und RA6922. Der Zusatz -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors. Mit Einführung der 4.2 Liter Motoren beginnen sie mit der Bezeichnung 7E 1001.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
August 1961
850048 und 875133
Spritzwasserschutz für vordere Radlager
Oktober 1961
Neuer Halter für die runde Steuermarke aus Kunststoff (BD.21181) - nur Großbritannien
 
Neue Chrom-Abschlussleiste auf der Türoberkante, nicht gegen die Alte austauschbar
 
850090 und 875332
Hintere Bremssättel für automatische Nachstellung der Handbremsbeläge geändert
 
Stärkerer Lichtmaschine mit entsprechenden Relais wird verbaut (C.18286 statt C.16054)
Die Motorhaubenentriegelung wird in das innere des Wagens verlegt, Steckschlösser außen entfallen
Anpassungen am Tank und Kraftstoffsystem
Andere Rohre an der Kurbelgehäuseentlüftung verbaut, nicht gegen die Alten austauschbar
Größere Radlager kommen zum Einsatz
 
850104 und 875496
Andere Kardanwelle mit größeren Gelenken verbaut
 
Wasserabfluss aus der Rinne des Kofferraumdeckels verbessert durch ändern der Abflussröhrchen
 
850137 und 875542
Stärkerer Schraubenfedern verbaut, zu erkennen an einer roten Farbmarkierung an der inneren Feder
 
850169 und 875590
Anderer Zigarettenanzünder (C.18638) verbaut, nicht gegen den Alten austauschbar
November 1961
850169 und 875591
Neue Motorauflage im hinteren Bereich
 
850179 und 875608
Neue Aufhängung der Schalldämpfer und Auspuffrohre an der Karosserie
 
Änderung an der Befestigung der Batterie, mit Hilfe von zwei zusätzlichen Gummistücken (C.19740)
Dezember1961
850233 und 875859
Lagerung der Brems- und Kupplungspedalwelle verändert
 
850249 und 875911
Lagerung der Gaspedalwelle verändert
 
850254 und 875964
Bremszylinder ist ab nun aus Gusseisen, Kolben und Ankerplatte sind nun aus einem Stück
Januar 1962
850255 und 876015
Neue Hauptbremszylinder mit verbesserten Rückholfedersitz werden verbaut
 
Kraftstoffleitung wird verkürzt und Kraftstoffpumpenanschluss mit Klammer gesichert
 
Neuer elektrischer Drehzahlmesser wird verbaut
 
850291 und 876130
Neue Bremsbelege von Mintex M.22 statt der M.40 werden verbaut
Februar 1962
Karosserie bekommt Vorrichtung zur Anbringung von Sicherheitsgurten
 
Neue Stoßdämpfer werden verbaut
 
850239 und 876485
Verbesserung der Scharniere zur Befestigung der Motorhaube am Hilfsrahmen sowie Nutzung neuer Bolzen
März 1962 
Zwischen den Hauptbremszylindern neues Ausgleichsstück verbaut
 
Mit Lenkradschloß kombiniertes Zündschloss nur für den Export nach Deutschland verbaut
April 1962
850404 und 876847
Neues Zwischenstück am Lenkungsdämpfer
Mai 1962 
850475
Gaspedal wird geändert
 
850475 und 876999
Änderung an Verbindung zwischen Bremspedal und Servopumpe, Feineinstellung mittels Exzentermutter möglich
Juni 1962
Fersen Vertiefung im Wagenboden (erster Wagen ohne "flat-floor"), Karosserie 2879 (RHD) und 2889 (LHD)
 
850500 und 877155
Neue Signalhörner werden verbaut (C.19080 und C.19081)
 
Absicherung des Zahnstangenritzels durch selbstsichernde Muttern
 
Neue Abdichtung an den Drehbolzen, welche die hinteren Radnabenträger mit den Querlenker-Schwenkachsen verbinden
 
Türen mit neuer Außenhaut und Chromleiste auf Oberkante, nachträglich an früheren Fahrzeugen verbaut
 
850527 und 877356
Verlegen des hinteren Querschottes für eine Verlängerung der Sitzschienen um 3,8 cm
Juli 1962
850357 und 877431
Aufnahmen für das Hardtop wurden geändert
 
850480 und 877045
Neue Kardanwelle (C.19875) mit verbesserter Lagerabdichtung, damit entfallen die Schmiernippel
 
850527 und 877355
Kraftstoffschlauch zwischen Tankstutzen und Pumpe aus Vulkollan gegen einen Nylonschlauch getauscht
 
Lenksäule aus geschmiedeten Vollmaterial und flacheren Anstellwinkel (C.20487) ersetzt Lenksäule aus Stahlrohr
Neuer Simmerring (C.20943) am Durchlass der Spritzwand
 
Kupplungshauptzylinder angepasst
 
850549 und 877519
Neuer Wagenheber (C.20661) mit integrierter Kurbel wird mitgegeben
 
Antriebswelle aus Stahlrohr werden ersetzt durch Antriebswelle aus Schmiedestahl
 
850555 und 877567
Das Handbremssystem wird geändert
 
Neue Behälter für das Hydrauliköl der Kupplung (C.19646 und C.20234) und für die Bremsflüssigkeit (C.19645 und C.20232)
September 1962
850573 und 877661
Neue Gummiauflagen für die Batterieklammern (C.19506)
 
850578 und 877736
Befestigung der hinteren Bremssättel geändert
Oktober 1962
 -------   und   -------
Für alle Export Fahrzeuge in die USA und Kanada Hinterradübersetzung auf 3,31:1 (C.15222)
 
 -------   und   -------
Für alle Fahrzeuge, inklusive UK, Hinterradübersetzung auf 3,07:1 (C.18984), wahlweise auf 3,54:1 (C.16618)
 
850588 und 878037
Neues Lenksäulenoberteil (C.20557) mit Vorbereitung für WASO Zünd-/Lenkradschloss
November 1962
850584 und 877964
Die hinteren Radnaben bekommen Schleuderringe als Wasserabweiser
 
Kabelsatz wird angepasst (C.20649) da das Relais für den Ventilatormotor wegfällt
 
850610 und 878302
Neue Aluminiumabdeckung auf dem Armaturenbrett und der Mittelkonsole, welche nicht kompatibel mit der Alten ist
Dezember 1962
 -------   und   -------
Die Schmiernippel an den Antriebswellen fallen weg, die Kreuzgelenke sind nun dauergeschmiert
Februar 1963
850649 und 878889
Hitzeschutzblech wird geändert, einige Fahrzeuge werden ausgenommen
Gummis der hinteren Motoraufhängung jetzt Schraubenfedern, außer 850653, 850654, 878986, 879005, 879024, 879049
März 1963
850655 und 878980
Bremsflüssigkeitsbehälter mit Füllstandsanzeige und neuem wasserdichten Verschluss eingeführt
 
850656 und 879024
Neue Abdichtung der hinteren Radkästen
 
Tankdeckel mit Überdruckventil eingeführt
Ausdehnungsgefäß für Kühlwasser dem neuen Kühlwasserschlauch angepasst
April 1963
850679 und 879132
Verstärkung der unteren Mittelstrebe an der Hinterradführung, Anpassung der hinteren Querlenker und Querlenkerachse
 
850681 und 879160
Neue Abdichtung des Bodenblechs, bestehend aus einer Leinwand-/Gummimischung, unter der linken Seite des Hilfsrahmens
Mai 1963
850696 und 879292
Aschenbecher (BD.24548) geändert
 
850708 und 879332
Buchsen des Querstabilisators bekommt eine Bördelung (C.21946)
 
Neuer Beifahrerhaltegriffe mit geänderten Befestigungspunkten verbaut, nicht gegen den Alten austauschbar
Juni 1963
850713 und 879373
Vorderes Unterbodenblech zum besseren Schutz vor Spritzwasser vergrößert, die Teilenummer bleibt identisch
Die Öffnung unterhalb des Ölfilters im rechtsseitgen Unterbodenblech wird mit einer Deckplatte verschlossen
 
850714 und 879423
Anbringung einer Abdeckung am Druckschalter für die Einstiegsbeleuchtung über dem Türscharnier
 
Änderung des Differential Getriebeträgers für 3,54:1 für LHD Fahrzeuge
 
Änderung des Differential Getriebeträgers für 3,31:1 für LHD Fahrzeuge
 
850722 und 879494
Änderung des Differential Getriebeträgers für 3,07:1
 
 -------   und   -------
Neue Bremsklötze (Mintex M.59), stärkere Bremsscheiben hinten sowie neue Adaptierung der Bremssättel
 
 -------   und   -------
Für Alle neues Differenzialgehäuse
 
850724 und 879496
Türen haben ab nun Armauflagen
 
Wegfall des Lüftermotor Relais, Kabelbaum (C.20650) entsprechend geändert
 
850730 und 879577
Neuer Hydraulikflüssigkeitsbehälter der Kupplung mit verbesserten Filter
August 1963
850723 und 879551
Neuer Handbremsseilausgleich mit gegabelten Ende
 
850726 und 879551
Geänderter Betätigungshebel für Blinker und Lichthupe (C.21710) und des dazugehörigen Druckschalters (C.22872)
 
850735 und 879681
Neue verchromte Beschläge an den A-Säulen
 
850737 und 879761
Änderung am hinteren Teil des Getriebegehäuses, dadurch ergibt sich ein Stauraum in der Mittelarmlehne
September 1963
850737 und 879821
Änderung der Hinterradübersetzung auf 3,31:1 (C.15222) für alle Länder, inkl. UK
 
Änderung der Hinterradübersetzung auf 3,54:1 (C.16618) in Export Fahrzeugen für die USA und Kanada bis 879808
 
Hinterradübersetzung auf 3,07:1 (C.18984) bleibt in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien und Niederlande
 
850752 und 879803
Mittelkonsole und abklappbares Armaturenbrett nicht mehr mit Aluminiumblende sondern mit Leder überzogen
 
850752 und 879893
Geänderter Bodenteppich vorne mit eingearbeiteter Absatzstütze aus Kunststoff
Oktober 1963
850755 und 879990
Geänderter Doppelrohr-Schalldämpfer (C.21714) mit entsprechender Gummiaufhängung
November 1963
850702 und 879324
Neuer Drehzahlmesser (CE.1111/01) mit eingebauter Uhr und Einstellregler
 
Wiedereinführung der Hinterradübersetzung auf 3,54:1 (C.16618) in Export Fahrzeugen für die USA und Kanada
 
Verlängerte Scheibenwischerarme eingeführt, dadurch längere Scheibenwischer möglich (LHD Nr. 10080)
 
850767 und 880213
Einteiliger Dichtungsgummi eingeführt, zuvor war er zweiteilig getrennt für A-Säule
 
850768 und 880291
Kleines Loch hinter dem Nummernschild zum Öffnen des Kofferraumdeckels von außen im Notfall eingeführt
 
850772 und 880412
Geänderte Teppichbefestigung aus Kunststoff
 
850779 und 880459
Neue Dichtungsgummi für die Tür an den B-Säulen
Januar 1964
850785 und 880562
Geänderte Entlüftung des Differenzialgehäuses
 
850786 und 880615
Neuer Aschenbecher, nicht gegen den Alten austauschbar
 
850786 und 880619
Geänderte Kraftstoffpumpe mit größerer Förderleistung
März 1964
850787 und 880631
Neues Autoradio (C.23194) mit nur einem Lautsprecher, in die neue Konsole passen keine älteren Modelle
 
850807 und 880760
Neuer Behälter für die Bremsflüssigkeit mit Gummischutzkappe für Deckel und Füllstandsmesser
 
850808 und 880835
Neues Bremspedal (RHD C.23091 und LHD C.23090) mit besserer Befestigung und Sicherungsring (C.23180) 
 
850809 und 880840
Der Türtrimm in der Innenseite wird geändert um das schließen der Türen zu erleichtern
 
850811 und 880871
Die Halteklammer des Blink- und Lichthupenschalters ist ab jetzt an die Lenksäule geschweißt
April 1964
Einführung von Scheinwerfer in Sealed-Beam Ausführung für einige Länder
 
850806 und 880755
Verbesserte Abdichtung der Nadellager und Lagersitze der Antriebswelle
 
850819 und 880983
Das obere Lenksäulen-Lager nun aus Elastollan, nicht mehr aus Vulkollan
 
850825 und 881153
Neue Führungsbuchse im unteren, hinteren Querlenker
 
850840 und 881203
Neue Magnetspule für Anlasser (C.23612) mit besseren Spritzwasserschutz
 
850843 und 881261
Neue Tür- und Fensterdichtungen, links und rechts verwendbar, teilweise bereits früher eingesetzt
 
850857 und 881250
Geänderte Chromblenden auf den Türoberkanten
Mai 1964
850859 und 881282
Neuer Kontaktstift (C.22457) für den Blinkerschalter
 
850883 und 881438
Neue Befestigung des Mittelstabs vor der Kühleröffnung durch Zwischenstücke aus Gummi, um den Stab besser zu schützen
August 1964
850889 und 881591
Geänderte Chromleisten zu beiden Seiten der Windschutzscheibe
Oktober 1964
850908 und 881697
Distanzring (C.19027) am oberen Federteller der Hinterachsfedern eingesetzt
 
850908 und 881706
Neuer Tankdeckel (C.23601/1) eingeführt
 
850935 und 881864
Neuer Filter in der Zuleitung zur Kraftstoffpumpe
 
850935 und 881865
Geänderte Verdeckhülle
 
Januar 1965
 --------   und   ----------
An Allen wird die Öffnung für die Aufnahme des Autoradios im Armaturenbrett angepasst
 
Die vorderen Befestigungen der Sitzschienen für den Boden bekommen ein Distanzstück
 
1E 1040 und 1E 10338
Geänderte Sitzschienen
März 1965
 --------   und   ----------
Für Alle geändertes Getriebegehäuse mit modifizierter Kardantunnelabdeckung
 
1E 1039 und 1E 10338
Schmierung der Kugelgelenke für die Vorderradaufhängung verbessert
 
1E 1047 und 1E 10338
Schmutzabweiserbleche an den Innenseiten der vorderen Scheibenbremsen eingeführt
 
1E 1077 und 1E 10430
Geänderte vordere Bremssättel mit nach innen liegenden Entlüftungsschrauben
Juni 1965
1E 1104 und 1E 10046
Neue Tachowelle
 
1E 1152 und 1E 10703
Änderung der Hinterradübersetzung auf 3,07:1 für alle Länder. USA, Kanada und Neufundland bleiben bei 3,54:1
 
00 0000 und1E 10740
Geändert Antriebswelle mit angegossenen Mitnehmerflanschen für 3,54:1 Übersetzung
 
1E 1163 und 1E 10772
Geänderter Kabelbaum wegen neue Signalhörner und Steckverbinder für die Frontscheinwerfer
 
1E 1165 und 1E 10754
Neue Scheibenwaschanlage (C.25438, Lucas 58J ersetzt Lucas 28J) mit Wasserbehälter aus Kunststoff
 
1E 1178 und 1E 10784
Geändert Antriebswelle mit angegossenen Mitnehmerflanschen für 3,07:1 Übersetzung
 
1E 1202 und 1E 10848
Geänderter Kardanwellen Tunnel und damit verbundene Anpassungen an der Getriebeabdeckung
 
1E 1226 und 1E 10958
Das Getriebegehäuse bekommt auf der rechten Seite eine Öffnung für den Zugang zum Tachometerantrieb
Neues Heizungsrohr links (C.25408) und den damit verbundenen Änderungen am Armaturenbrett
September 1965
1E 1253 und 1E 11049
Geänderte Motorentlüftung
 
1E 1286 und 1E 11118
Geänderte Abschlußteile am Armaturenbrett und Mittelkonsole
November 1965
1E 1235 und 1E 11166
Modifiziertes Zahnstangen-Lenkgetriebe in neuem Gehäuse
 
1E 1293 und 1E 11121
Neue hintere Stoßdämpfer (C.25951)
 
1E 1334 und 1E 11158
Neue Abdichtung zwischen hinteren Radkasten und hinteren Querschott
 
1E 1377 und 1E 11364
Neue hintere Schraubenfedern (C.25939)
März 1966
1E 1387 und 1E 11547
Zusätzlicher Schmutzfänger am vorderen Rahmen
 
1E 1409 und 1E 11715
Bereifung auf Dunlop SP.41 H (185x15) geändert mit Ausnahme nach Kanada, USA, Neufundland und Neuseeland
Tachometer entsprechend der neuen Bereifung geeicht und mit mph und km/h Beschriftung versehen
Gummipuffer an der hinteren Radaufhängung angepasst, damit diese die Reifen nicht berührt
 
Das achtzahnige Rad im Lenkgetriebe wird durch ein siebenzahniges Rad ersetzt
 
1E 1413 und 1E 11741
Montage der hinteren Stoßstange von außen möglich, zuvor nur über Tank- und Ersatzradmulde
Positionsänderung des Stoplichtschalters mit entsprechender Kabelbaum Änderung
Änderungen am Kupplungsmechanismus und Bremssystem
 
1E 1458 und 1E 12034
Neues Lenksäulenoberteil
September 1966
1E 1431 und 1E 12170
Geändertes Kühlerlüfter-Thermostat
 
1E 1458 und 1E 12034
Neuer Hebelschalter für Blinker und Abblendlicht (C.25256)
 
1E 1465 und 1E 12522
Geänderter Luftfilter inklusive Halterung
 
1E 1479 und 1E 12580
Motorhaube, vordere Kotflügel, Stoßdämpfer und Heizungseinlass ab jetzt mit denen der 2+2 Modelle identisch
 
1E 1484 und 1E 12638
Gummitüllen an Kontakten der Warnlampe für Bremsflüssigkeit und Handbremse eingeführt, zur Kurzschlussvermeidung
 
1E 1490 und 1E 12688
Wird ab nun mit Sonnenblende ausgeliefert
 
1E 1490 und 1E 12693
Spiralfeder der hinteren Motoraufhängung mit Gummiring versehen
 
1E 1498 und 1E 12717
Die Illuminationsfarbe auf den Instrumenten und Schaltern wechselt von Blau auf Grün
Dezember 1966
1E 1545 und 1E 12965
Auspuffanlage im Motorbereich mit Hitzeschild ausgerüstet
 
1E 1561 und 1E 13011
Neues Kupplungspedal mit Stahlauflage (C.26532) inklusive neuen Hydraulikzylinder mit neuem Kolben (C.26531)
Neues Gaspedal
Neues Bremspedal mit kürzerem Kolben im Hauptbremszylinder
 
Der Schalldämpfer wird zukünftig nicht mehr an die Rohre geschweißt sondern mit Schellen angebracht
März 1967
1E 1607 und 1E 13206
Spritzwandverkleidung oben rechts nun aus Hartfaser Material anstatt aus rexinbeschichteten Aluminium
 
1E 1658 und 1E 13387
Andere Glassorte bei der Windschutzscheibe kommt zum Einsatz
 
1E 1686 und 1E 13589
Neue Schalthebelmanschette (Kunstleder statt Gummi-Faltenbalg)
Anpassung der Getriebe- und Kardantunnel Abgedeckung
 
1E 1686 und 1E 13725
Spritzwandverkleidung oben Mitte nun aus Hartfaser Material anstatt aus rexinbeschichteten Aluminium
Juli 1967
Fahrzeuge für den USA Export nun ebenfalls mit Warnblinkanlage ausgerüstet
 
Kontroll-Leuchte der Warnblinkanlage bekommt einen neuen Einsatz (C.27599)
 
1E 1690 und 1E 13847
Das Endrohr wird nicht mehr mit dem Auspuff verschraubt, sondern über einen angeschweißten Blechstreifen befestigt
 
1E 1693 und 1E 13952
Abfluss für Regenwasser in den Türen geändert
 
1E 1724 und 1E 13151
Diverse Änderungen an der elektrischen Anlage
Der Öldruck-Kontrollschalter wird durch Warnlampe ersetzt
Öffnung für Öldruckgeber mit Stopfen verschlossen
 
1E 1763 und 1E 15110
Neue hintere Radträger (Achsschenkel)
Januar 1968
1E 1712 und 1E 14583
Geänderter Zierstab mit neuen Gummiführungen (BD.17001/1)für die Kühleröffnung eingefüht
 
1E 1864 und 1E 15889
Bereich der vorderen, inneren Motorhaube geändert um besseren Zugriff auf die Scheinwerfer zu ermöglichen
Juli 1968
 
Motorverdichtung von nun 9:1
 
1E 1814 und 1E 15487
Drahtspeichenräder aus Chrom sind ab nun mit Naben aus geschmiedeten Stahl versehen
 
1E 1853 und 1E 15753
Lackierte Drahtspeichenräder sind ab nun mit Naben aus geschmiedeten Stahl versehen
 
1E 1896 und 1E 16010
Neuer Kraftstoff-Filter mit größerer Durchsatzfläche eingeführt
 
1E 1905 und 1E 16057
Das Filterelement im Kraftstoff-Filter wird von Gaze auf Fiberglas geändert
 
1E 1920 und 1E 16099
Zulassung von Dunlop SP Sport Reifen. USA Exporte werden serienmäßig mit Weißwandreifen ausgeliefert
 
1E 1926 und 1E 16127
Antriebsachsen jetzt mit Schmiernippel um die Gelenke besser mit Fett zu versorgen
 
1E 2051
Neue Kühlanlage
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XKE1 OTS (E-Type Roadster), aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
87 x 106 mm (3.8 Liter Motor)
 
92 x 106 mm (4.2 Liter Motor)
Hubraum
3781 cm3 (3.8 Liter Motor)
 
4235 cm3 (4.2 Liter Motor)
Leistung
197 kw bei 5500 U/min
maximaler Drehmoment
353 Nm bei 4000 U/min (3.8 Liter Motor)
 
384 Nm bei 4000 U/min (4.2 Liter Motor)
Verdichtungsverhältnis
9:1
 
8:1 (auf Wunsch)
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Scheibenbremsen mit Servoassistent
 
hinten: Scheibenbremsen mit Servoassistent innenliegend
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert (3.8 Liter Motor), vollsynchronisiert (4.2 Liter Motor),
 
Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Doppel-Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern, hydraulischen Stoßdämpfern und Querstabilisatoren
 
hinten: Querlenker mit Kegelrollenlager und Drehgelenk verbunden durch Querstabilisatoren
 
zusätzlich doppelte Federbeine mit hydraulische Teleskopstoßdämpfer.
Radstand
2438 mm
Länge
4458 mm
Breite
1657 mm
Höhe
1194 mm
Trockengewicht
---- kg
Leergewicht
1250 kg (3.8 Liter Motor)
 
1280 kg (4.2 Liter Motor)
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
242 km/h (3.8 Liter Motor)
 
241 km/h (4.2 Liter Motor)
Beschleunigung 0–100 km/h
7,1 sek (3.8 Liter Motor)
 
7,0 sek (4.2 Liter Motor)

Jaguar XKE1 FHC

Jaguar XKE1 FHC

Jaguar XKE1 FHC

Das Coupé wird 1961 in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Serienfertigung beginnt erst im August 1961, nach weiteren sechs Fahrzeugen, welche im Body Shop der Prototypen Fertigung entstehen. Der Karosseriekörper ist mit dem des Roadsters vollkommen identisch. Die Dachkonstruktion stammt von Bob Blake, dem "Metal Artist" den Briggs Cunningham einst ziehen lies, sie punktet bei Sir William Lyons auf anhieb. Durch das stufenlose Heck ergibt sich im Fond ein beachtlicher Platz für Gepäck, fast wie in einem Kombi. Das Coupé ist zudem einen Tick schneller in der Beschleunigung. Ab September 1964 bekommt auch er dem 4.2 Liter Motor.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von März 1961 bis Juli 1968 werden 15439 Fahrzeuge gebaut. Davon sind es bis August 1964 7669 Fahrzeuge mit dem 3.8 Liter Motor. 7770 Fahrzeuge werden mit dem 4.2 Liter Motor bestückt sein. Insgesamt werden bis Produktionsende 3757 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 11686 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 2196.-. Im Oktober 1964 kommt der 4.2 Liter Motor hinzu, ab diesen Zeitpunkt liegt der Basispreis bei £ 1992.-.
Mit Einführung des neuen 4.2 Liter Motors teilen sich die Karosserie-, Fahrgestell- und Motornummern in zwei Bereiche auf. Der erste Teil ist eine zweier Kombination aus einer Zahl und einen Buchstaben. Die "4" steht dabei für die Karosserie, die "1" für das Fahrgestell und die "7" für den Motor. Das "E" steht dabei für den Jaguar E-Type Serie 1. Der zweite Teil ist eine, mindestens 4 stellige fortlaufende Nummer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen zunächst mit V1001, ab Oktober 1964 mit 4E 20001.
Die Fahrgestellnummern bestehen am Anfang weiterhin aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 860xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 885xxx. Ab Oktober 1964 besteht die Fahrgestellnummer aus 7 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 1E 20xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 1E 30xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlen- und Buchstabenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "P", stehen für Fahrzeuge mit verbauter Lenkkraftverstärkung. "P" steht für den Begriff "power steering".
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Bemerkung
Aug. 61 bis Dez. 61
860001 bis 860138
 138
885001 bis 885398
396
V1001 bis V1528
Nr. 885001 nach Tests verschrottet / Nr. 885003 geht als Karosserie an die Entwicklungsabteilung (werden nicht gezählt)
Jan. 62 bis Dez. 62
860139 bis 861051
913
885399 bis 888034
2636
V1586 bis V5111
Nr. 860458 und Nr. 860630 Lightweight Competition Coupés
Jan. 63 bis Dez. 63
861052 bis 861433
382
888035 bis 889751
1717
V5120 bis V7194
Nr. 888169 Lightweight Competition Coupé
Jan. 64 bis Aug. 64
366
1121
V7227 bis V8687
Nr. 861705 erster Versuchswagen mit 4.2 Liter Motor
Aug. 64 bis Dez. 64
1E 20001 bis 1E 20138
 138
1E 30001 bis 1E 30453
453
4E 20005 bis 4E 20596
erste XKE1 (E-Type) mit 4.2 Liter Motor
Jan. 65 bis Dez. 65
1E 20139 bis 1E 21154
1016
1E 30454 bis 1E 32473
2020
4E 20598 bis 4E 23637
Nr. 1E 30635 Umbau für Raymond Loewy / Nr. 1E 21103 Umbau auf Doppelscheinwerfer durch die Firma Abbey Panels für den 6. Earl of Cawdor
Jan. 66 bis Dez. 66
1E 21155 bis 1E 21472
318
1E 32474 bis 1E 34071
1598
4E 23651 bis 4E 25580
 
Jan. 67 bis Dez. 67
1E 21473 bis 1E 21743
271
1E 34072 bis 1E 34983
912
4E 25564 bis 4E 26773
Nr. 1E 21584 und Nr. 1E 34583 sind ab Juli/August die ersten Fahrzeuge ohne Scheinwerfer Doppelverglasung, man nennt die Serie ab nun 1.5
Jan. 68 bis Sept. 68
1E 21744 bis 1E 21958
215
1E 34984 bis 1E 35814
831
4E 26793 bis 4E 27801
 
* die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkedata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserienummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Die Motornummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in FHC Modellen, sondern in allen Jaguar XKE Typen verbaut werden, sie beginnen mit der Bezeichnung R1001 für die 3.8 Liter Motoren, ab Februar 1963 beginnen die Bezeichnungen mit RA1001. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, tragen die letzten Motoren wahrscheinlich die Nummer R9877 und RA6922. Der Zusatz -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors. Mit Einführung der 4.2 Liter Motoren beginnen sie mit der Bezeichnung 7E 1001.
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
Oktober 1961
860005 und 885015
Hintere Bremssättel für automatische Nachstellung der Handbremsbeläge geändert
 
860005 und 885021
Stärkerer Lichtmaschine mit entsprechenden Relais wird verbaut (C.18286 statt C.16054)
Die Motorhaubenentriegelung wird in das innere des Wagens verlegt, Steckschlösser außen entfallen
Anpassungen am Tank und Kraftstoffsystem
Andere Rohre an der Kurbelgehäuseentlüftung verbaut, nicht gegen die Alten austauschbar
Größere Radlager kommen zum Einsatz
 
Andere Kardanwelle mit größeren Gelenken verbaut
 
860007 und 885033
Wasserabfluss aus der Rinne des Kofferraumdeckels verbessert durch ändern der Abflussröhrchen
 
Stärkerer Schraubenfedern verbaut, zu erkennen an einer roten Farbmarkierung an der inneren Feder
 
Anderer Zigarettenanzünder (C.18638) verbaut, nicht gegen den Alten austauschbar
November 1961
Neue Motorauflage im hinteren Bereich
 
Neue Aufhängung der Schalldämpfer und Auspuffrohre an der Karosserie
 
860013 und 885086
Änderung an der Befestigung der Batterie, mit Hilfe von zwei zusätzlichen Gummistücken (C.19740)
Dezember1961
860021 und 885105
Lagerung der Brems- und Kupplungspedalwelle verändert
 
Lagerung der Gaspedalwelle verändert
 
860023 und 885143
Bremszylinder ist ab nun aus Gusseisen, Kolben und Ankerplatte sind nun aus einem Stück
Januar 1962
860027 und 885156
Neue Hauptbremszylinder mit verbesserten Rückholfedersitz werden verbaut
 
860027 und 885161
Kraftstoffleitung wird verkürzt und Kraftstoffpumpenanschluss mit Klammer gesichert
 
Neuer elektrischer Drehzahlmesser wird verbaut
 
860033 und 885210
Neue Bremsbelege von Mintex M.22 statt der M.40 werden verbaut
Februar 1962
860113 und 885318
Karosserie bekommt Vorrichtung zur Anbringung von Sicherheitsgurten
 
Neue Stoßdämpfer werden verbaut
 
860139 und 885385
Verbesserung der Scharniere zur Befestigung der Motorhaube am Hilfsrahmen sowie Nutzung neuer Bolzen
März 1962
Mit Lenkradschloß kombiniertes Zündschloss nur für den Export nach Deutschland verbaut
 
860193 und 885572
Zwischen den Hauptbremszylindern neues Ausgleichsstück verbaut
 
860195 und 885585
Die Verankerung des hintere Seitenscheiben-Schließhebel ist ab jetzt mit dem Rahmen verschraubt an statt verlötet
April 1962
860232 und 885736
Neues Zwischenstück am Lenkungsdämpfer
Mai 1962
 -------   und   -------
Für Alle ist ab jetzt eine elektrisch beheizbare Heckscheibe verfügbar
 
860375
Gaspedal wird geändert
 
860375 und 885871
Änderung an Verbindung zwischen Bremspedal und Servopumpe, Feineinstellung mittels Exzentermutter möglich
Juni 1962
860176 und 885504
Fersen Vertiefung im Wagenboden (erster Wagen ohne "flat-floor"), Karosserie 1635 (RHD) und 1647 (LHD)
 
860426 und 886046
Absicherung des Zahnstangenritzels durch selbstsichernde Muttern
 
860436 und 885971
Neue Signalhörner werden verbaut (C.19080 und C.19081)
 
Neue Abdichtung an den Drehbolzen, welche die hinteren Radnabenträger mit den Querlenker-Schwenkachsen verbinden
 
860479 und 886014
Geänderte Heckleuchten für Rück-, Brems-, Blinklicht (UK: rechts C.19854 / links C.19855, USA: rechts C.19856 / links C.19857)
Detailänderungen an Karosserieteilen wie Motorhaube, Stirnwand, Schweller, Dach, hintere Kotflügel etc.
 
860581 und 886093
Verlegen des hinteren Querschottes für eine Verlängerung der Sitzschienen um 3,8 cm
 Juli 1962
860387 und 885888
Neue Kardanwelle (C.19875) mit verbesserter Lagerabdichtung, damit entfallen die Schmiernippel
 
860581 und 886089
Die Anschläge der Gleiter auf dem Kofferraumboden sowie die Gummipuffer der Heckklappe wurden geändert
 
860584 und 886059
Kraftstoffschlauch zwischen Tankstutzen und Pumpe aus Vulkollan gegen einen Nylonschlauch getauscht
 
860647 und 886214
Lenksäule aus geschmiedeten Vollmaterial und flacheren Anstellwinkel (C.20487) ersetzt Lenksäule aus Stahlrohr
Neuer Simmerring (C.20943) am Durchlass der Spritzwand
 
860647 und 886219
Kupplungshauptzylinder angepasst
 
860661 und 886247
Neuer Wagenheber (C.20661) mit integrierter Kurbel wird mitgegeben
 
860658 und 886247
Antriebswelle aus Stahlrohr werden ersetzt durch Antriebswelle aus Schmiedestahl
 
860664 und 886263
Das Handbremssystem wird geändert
 
860678 und 886283
Neue Behälter für das Hydrauliköl der Kupplung (C.19646 und C.20234) und für die Bremsflüssigkeit (C.19645 und C.20232)
September 1962
860723 und 886382
Neue Gummiauflagen für die Batterieklammern (C.19506)
 
860741 und 886456
Befestigung der hinteren Bremssättel geändert
Oktober 1962
 -------   und   -------
Für alle Export Fahrzeuge in die USA und Kanada Hinterradübersetzung auf 3,31:1 (C.15222)
 
 -------   und   -------
Für alle Fahrzeuge, inklusive UK, Hinterradübersetzung auf 3,07:1 (C.18984), wahlweise auf 3,54:1 (C.16618)
 
860863 und 886754
Neues Lenksäulenoberteil (C.20557) mit Vorbereitung für WASO Zünd-/Lenkradschloss
November 1962
860833 und 886686
Die hinteren Radnaben bekommen Schleuderringe als Wasserabweiser
 
Kabelsatz wird angepasst (C.20649) da das Relais für den Ventilatormotor wegfällt
 
860913 und 887132
Neue Aluminiumabdeckung auf dem Armaturenbrett und der Mittelkonsole, welche nicht kompatibel mit der Alten ist
Dezember 1962
 -------   und   -------
Die Schmiernippel an den Antriebswellen fallen weg, die Kreuzgelenke sind nun dauergeschmiert
 
Die Heckklappenstrebe wird geändert
Februar 1963
861057 und 888067
Neuer Innenspiegel (C.20697)
 
Hitzeschutzblech wird geändert, einige Fahrzeuge werden ausgenommen
Gummis der hinteren Motoraufhängung jetzt Schraubenfedern, außer 861087, 888238
März 1963
861086 und 888185
Bremsflüssigkeitsbehälter mit Füllstandsanzeige und neuem wasserdichten Verschluss eingeführt
 
861091 und 888241
Tankdeckel mit Überdruckventil eingeführt
Ausdehnungsgefäß für Kühlwasser dem neuen Kühlwasserschlauch angepasst
April 1963
861106 und 888327
Verstärkung der unteren Mittelstrebe an der Hinterradführung, Anpassung der hinteren Querlenker und Querlenkerachse
 
Neue Abdichtung des Bodenblechs, bestehend aus einer Leinwand-/Gummimischung, unter der linken Seite des Hilfsrahmens
Mai 1963
Aschenbecher (BD.24548) geändert
 
861172 und 888560
Buchsen des Querstabilisators bekommt eine Bördelung (C.21946)
 
861175 und 888567
Neuer Beifahrerhaltegriffe mit geänderten Befestigungspunkten verbaut, nicht gegen den Alten austauschbar
Juni 1963
861178 und 888612
Vorderes Unterbodenblech zum besseren Schutz vor Spritzwasser vergrößert, die Teilenummer bleibt identisch
Die Öffnung unterhalb des Ölfilters im rechtsseitgen Unterbodenblech wird mit einer Deckplatte verschlossen
 
861179 und 888658
Anbringung einer Abdeckung am Druckschalter für die Einstiegsbeleuchtung über dem Türscharnier
 
861179 und 888659
Änderungen an der Verkleidung der Heckklappe
 
Änderung des Differential Getriebeträgers für 3,54:1 für LHD Fahrzeuge
 
Änderung des Differential Getriebeträgers für 3,31:1 für LHD Fahrzeuge
 
861185 und 888706
Änderung des Differential Getriebeträgers für 3,07:1
 
 -------   und   -------
Neue Bremsklötze (Mintex M.59), stärkere Bremsscheiben hinten sowie neue Adaptierung der Bremssättel
 
 -------   und   -------
Für Alle neues Differenzialgehäuse
 
861189 und 888698
Türen haben ab nun Armauflagen
 
861187
Wegfall des Lüftermotor Relais, Kabelbaum (C.20650) entsprechend geändert
 
861204 und 888791
Neuer Hydraulikflüssigkeitsbehälter der Kupplung mit verbesserten Filter
August 1963
861093 und 888257
Neue einteilige Matte (BD.25664) für den Kofferraum an Stelle der Zweiteiligen
 
861099 und 888302
Verschiedene Interieur Änderungen wie neue Verschlüsse der Ausstellfenster oder Verkleidung der B-Säule
 
861198 und 888767
Geänderter Betätigungshebel für Blinker und Lichthupe (C.21710) und des dazugehörigen Druckschalters (C.22872)
 
861203 und 888760
Neuer Handbremsseilausgleich mit gegabelten Ende
 
861216 und 888859
Änderung am hinteren Teil des Getriebegehäuses, dadurch ergibt sich ein Stauraum in der Mittelarmlehne
 
861219 und 888886
Neue verchromte Beschläge an den A-Säulen
September 1963
861226 und 889003
Änderung der Hinterradübersetzung auf 3,31:1 (C.15222) für alle Länder, inkl. UK
 
Änderung der Hinterradübersetzung auf 3,54:1 (C.16618) in Export Fahrzeugen für die USA und Kanada bis 888994
 
Hinterradübersetzung auf 3,07:1 (C.18984) bleibt in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien und Niederlande
 
861254 und 889030
Mittelkonsole und abklappbares Armaturenbrett nicht mehr mit Aluminiumblende sondern mit Leder überzogen
 
Geänderter Bodenteppich vorne mit eingearbeiteter Absatzstütze aus Kunststoff
Oktober 1963
861271 und 889096
Geänderter Doppelrohr-Schalldämpfer (C.21714) mit entsprechender Gummiaufhängung
November 1963
861169 und 888543
Neuer Drehzahlmesser (CE.1111/01) mit eingebauter Uhr und Einstellregler
 
Wiedereinführung der Hinterradübersetzung auf 3,54:1 (C.16618) in Export Fahrzeugen für die USA und Kanada
 
861275 und 889135
Verlängerte Scheibenwischerarme eingeführt, dadurch längere Scheibenwischer möglich (RHD Nr. 10079 und LHD Nr. 10080)
 
861295 und 889236
Einteiliger Dichtungsgummi eingeführt, ersetzt den seperaten für A-Säule und Dachtraufe
 
861325 und 889347
Geänderte Teppichbefestigung aus Kunststoff
 
861342 und 889375
Neue Dichtungsgummi für die Tür an den B-Säulen
Januar 1964
861364 und 889452
Geänderte Entlüftung des Differenzialgehäuses
 
Neuer Aschenbecher, nicht gegen den Alten austauschbar
 
861386 und 889510
Geänderte Kraftstoffpumpe mit größerer Förderleistung
März 1964
861389 und 889526
Neues Autoradio (C.23194) mit nur einem Lautsprecher, in die neue Konsole passen keine älteren Modelle
 
861427 und 889697
Neuer Behälter für die Bremsflüssigkeit mit Gummischutzkappe für Deckel und Füllstandsmesser
 
Neues Bremspedal (RHD C.23091 und LHD C.23090) mit besserer Befestigung und Sicherungsring (C.23180) 
 
Der Türtrimm in der Innenseite wird geändert um das schließen der Türen zu erleichtern
 
861461 und 889820
Die Halteklammer des Blink- und Lichthupenschalters ist ab jetzt an die Lenksäule geschweißt
April 1964
Einführung von Scheinwerfer in Sealed-Beam Ausführung für einige Länder
 
861424 und 889689
Verbesserte Abdichtung der Nadellager und Lagersitze der Antriebswelle
 
861481 und 889967
Das obere Lenksäulen-Lager nun aus Elastollan, nicht mehr aus Vulkollan
 
861521 und 890171
Neue Führungsbuchse im unteren, hinteren Querlenker
 
861550 und 890235
Neue Magnetspule für Anlasser (C.23612) mit besseren Spritzwasserschutz
 
861557 und 890251
Neue Tür- und Fensterdichtungen, links und rechts verwendbar, teilweise bereits früher eingesetzt
Mai 1964
861605 und 890318
Neuer Kontaktstift (C.22457) für den Blinkerschalter
 
Geänderte Seitenteile des Kofferraumboden
 
861662 und 890488
Neue Befestigung des Mittelstabs vor der Kühleröffnung durch Zwischenstücke aus Gummi, um den Stab besser zu schützen
Oktober 1964
861720 und 890715
Distanzring (C.19027) am oberen Federteller der Hinterachsfedern eingesetzt
 
861723 und 890722
Neuer Tankdeckel (C.23601/1) eingeführt
 
861781 und 890848
Neuer Filter in der Zuleitung zur Kraftstoffpumpe
 
Januar 1965
 ----------   und   ----------
An Allen wird die Öffnung für die Aufnahme des Autoradios im Armaturenbrett angepasst
 
1E 20080 und 1E 30252
Die vorderen Befestigungen der Sitzschienen für den Boden bekommen ein Distanzstück
 
1E 20098 und 1E 30293
Geänderte Sitzschienen
März 1965
 ----------   und   ----------
Für Alle geändertes Getriebegehäuse mit modifizierter Kardantunnelabdeckung
 
1E 20098 und 1E 30292
Schmierung der Kugelgelenke für die Vorderradaufhängung verbessert
 
1E 20100 und 1E 30302
Schmutzabweiserbleche an den Innenseiten der vorderen Scheibenbremsen eingeführt
 
1E 20117 und 1E 30402
Geänderte Innenausstattung
 
1E 20137 und 1E 30443
Geänderte vordere Bremssättel mit nach innen liegenden Entlüftungsschrauben
Juni 1965
1E 20208 und 1E 30034
Neue Tachowelle
 
1E 20329 und 1E 30772
Änderung der Hinterradübersetzung auf 3,07:1 für alle Länder. USA, Kanada und Neufundland bleiben bei 3,54:1
 
Geändert Antriebswelle mit angegossenen Mitnehmerflanschen für 3,54:1 Übersetzung
 
1E 20363 und 1E 30857
Geänderter Kabelbaum wegen neue Signalhörner und Steckverbinder für die Frontscheinwerfer
 
1E 20371 und 1E 30825
Neue Scheibenwaschanlage (C.25438, Lucas 58J ersetzt Lucas 28J) mit Wasserbehälter aus Kunststoff
 
1E 20397 und 1E 30862
Geändert Antriebswelle mit angegossenen Mitnehmerflanschen für 3,07:1 Übersetzung
 
1E 20502 und 1E 30890
Geänderter Kardanwellen Tunnel und damit verbundene Anpassungen an der Getriebeabdeckung
 
1E 20612 und 1E 30912
Das Getriebegehäuse bekommt auf der rechten Seite eine Öffnung für den Zugang zum Tachometerantrieb
 
1E 20612 und 1E 30982
Neues Heizungsrohr links (C.25408) und den damit verbundenen Änderungen am Amaturenbrett
September 1965
1E 20692 und 1E 31078
Geänderte Motorentlüftung
 
1E 20753 und 1E 31171
Geänderte Abschlußteile am Armaturenbrett und Mittelkonsole
November 1965
1E 20633 und 1E 31244
Modifiziertes Zahnstangen-Lenkgetriebe in neuem Gehäuse
 
1E 20763 und 1E 31177
Neue hintere Stoßdämpfer (C.25951)
 
Selbstarretierender Heckklappenaufsteller
 
1E 20900 und 1E 31527
Neue hintere Schraubenfedern (C.25939)
März 1966
1E 20937 und 1E 31779
Zusätzlicher Schmutzfänger am vorderen Rahmen
 
1E 20939 und 1E 31788
Die Sonnenblende des Beifahrers hat nun einen Schminkspiegel
 
1E 20953 und 1E 31920
Die Scheibenrahmendichung ist ab jetzt aus Gummi anstatt aus Filz
 
1E 20978 und 1E 32009
Bereifung auf Dunlop SP.41 H (185x15) geändert mit Ausnahme nach Kanada, USA, Neufundland und Neuseeland
Tachometer entsprechend der neuen Bereifung geeicht und mit mph und km/h Beschriftung versehen
Gummipuffer an der hinteren Radaufhängung angepasst, damit diese die Reifen nicht berührt
 
1E 20993 und 1E 31765
Das achtzahnige Rad im Lenkgetriebe wird durch ein siebenzahniges Rad ersetzt
 
1E 21000 und 1E 32010
Montage der hinteren Stoßstange von außen möglich, zuvor nur über Tank- und Ersatzradmulde
Positionsänderung des Stoplichtschalters mit entsprechender Kabelbaum Änderung
Änderungen am Kupplungsmechanismus und Bremssystem
 
1E 21207 und 1E 32201
Neues Lenksäulenoberteil
September 1966
1E 21134 und 1E 32268
Geänderte Klappwand im Kofferraumbereich
 
1E 21140 und 1E 32316
Geändertes Kühlerlüfter-Thermostat
 
1E 21207 und 1E 32201
Neuer Hebelschalter für Blinker und Abblendlicht (C.25256)
 
1E 21215 und 1E 32597
Geänderter Luftfilter inklusive Halterung
 
1E 21228 und 1E 32632
Motorhaube, vordere Kotflügel, Stoßdämpfer und Heizungseinlass ab jetzt mit denen der 2+2 Modelle identisch
 
1E 21235 und 1E 32667
Gummitüllen an Kontakten der Warnlampe für Bremsflüssigkeit und Handbremse eingeführt, zur Kurzschlussvermeidung
 
1E 21254 und 1E 32685
Spiralfeder der hinteren Motoraufhängung mit Gummiring versehen
 
1E 21266 und 1E 32692
Die Illuminationsfarbe auf den Instrumenten und Schaltern wechselt von Blau auf Grün
 
1E 21312 und 1E 32766
Neue Fensterführungen in den Türen
Dezember 1966
1E 21335 und 1E 32888
Auspuffanlage im Motorbereich mit Hitzeschild ausgerüstet
 
1E 21342 und 1E 32942
Neues Kupplungspedal mit Stahlauflage (C.26532) inklusive neuen Hydraulikzylinder mit neuem Kolben (C.26531)
Neues Gaspedal
Neues Bremspedal mit kürzerem Kolben im Hauptbremszylinder
 
1E 21380 und 1E 33120
Der Schalldämpfer wird zukünftig nicht mehr an die Rohre geschweißt sondern mit Schellen angebracht
März 1967
1E 21388 und 1E 33150
Spritzwandverkleidung oben rechts nun aus Hartfaser Material anstatt aus rexinbeschichteten Aluminium
 
Andere Glassorte bei der Windschutzscheibe kommt zum Einsatz
 
1E 21442 und 1E 33549
Neue Schalthebelmanschette (Kunstleder statt Gummi-Faltenbalg)
Anpassung der Getriebe- und Kardantunnel Abgedeckung
 
1E 21443 und 1E 33644
Spritzwandverkleidung oben Mitte nun aus Hartfaser Material anstatt aus rexinbeschichteten Aluminium
Juli 1967
Fahrzeuge für den USA Export nun ebenfalls mit Warnblinkanlage ausgerüstet
 
1E 21223 und 1E 32609
Fahrzeuge mit vorhandener Heckscheibenheizung erhalten am Schalter eine integrierte Kontroll-Leuchte
 
Kontroll-Leuchte der Warnblinkanlage bekommt einen neuen Einsatz (C.27599)
 
1E 21451 und 1E 33709
Das Endrohr wird nicht mehr mit dem Auspuff verschraubt, sondern über einen angeschweißten Blechstreifen befestigt
 
1E 21451 und 1E 33775
Abfluss für Regenwasser in den Türen geändert
 
1E 21481 und 1E 33091
Diverse Änderungen an der elektrischen Anlage
Der Öldruck-Kontrollschalter wird durch Warnlampe ersetzt
Öffnung für Öldruckgeber mit Stopfen verschlossen
 
1E 21489 und 1E 34303
Neue hintere Radträger (Achsschenkel)
Januar 1968
1E 21473 und 1E 34147
Geänderter Zierstab mit neuen Gummiführungen (BD.17001/1)für die Kühleröffnung eingefüht
 
1E 21584 und 1E 34550
Bereich der vorderen, inneren Motorhaube geändert um besseren Zugriff auf die Scheinwerfer zu ermöglichen
Juli 1968
 
Motorverdichtung von nun 9:1
 
1E 21518 und 1E 34339
Drahtspeichenräder aus Chrom sind ab nun mit Naben aus geschmiedeten Stahl versehen
 
1E 21579 und 1E 34458
Lackierte Drahtspeichenräder sind ab nun mit Naben aus geschmiedeten Stahl versehen
 
1E 21629 und 1E 34634
Neuer Kraftstoff-Filter mit größerer Durchsatzfläche eingeführt
 
Das Filterelement im Kraftstoff-Filter wird von Gaze auf Fiberglas geändert
 
1E 21669 und 1E 34847
Zulassung von Dunlop SP Sport Reifen. USA Exporte werden serienmäßig mit Weißwandreifen ausgeliefert
 
1E 21669 und 1E 34851
Antriebsachsen jetzt mit Schmiernippel um die Gelenke besser mit Fett zu versorgen
 
1E 21807
Neue Kühlanlage
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XKE1 FHC (E-Type Coupé), aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
87 x 106 mm (3.8 Liter Motor)
 
92 x 106 mm (4.2 Liter Motor)
Hubraum
3781 cm3 (3.8 Liter Motor)
 
4235 cm3 (4.2 Liter Motor)
Leistung
197 kw bei 5500 U/min
maximaler Drehmoment
353 Nm bei 4000 U/min (3.8 Liter Motor)
 
384 Nm bei 4000 U/min (4.2 Liter Motor)
Verdichtungsverhältnis
9:1
 
8:1 (auf Wunsch)
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Scheibenbremsen mit Servoassistent
 
hinten: Scheibenbremsen mit Servoassistent innenliegend
Getriebe
4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert (3.8 Liter Motor), vollsynchronisiert (4.2 Liter Motor),
 
Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Doppel-Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern, hydraulischen Stoßdämpfern und Querstabilisatoren
 
hinten: Querlenker mit Kegelrollenlager und Drehgelenk verbunden durch Querstabilisatoren
 
zusätzlich doppelte Federbeine mit hydraulische Teleskopstoßdämpfer.
Radstand
2438 mm
Länge
4458 mm
Breite
1657 mm
Höhe
1219 mm
Trockengewicht
---- kg
Leergewicht
1270 kg (3.8 Liter Motor)
 
1300 kg (4.2 Liter Motor)
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
242 km/h (3.8 Liter Motor)
 
241 km/h (4.2 Liter Motor)
Beschleunigung 0–100 km/h
6,9 sek (3.8 Liter Motor)
 
7,0 sek (4.2 Liter Motor)

Jaguar XKE1 FHC 2X2

Jaguar XKE1 FHC 2X2

Jaguar XKE1 FHC 2x2 (Copyright by Can Pac Swire)

Das 2+2 Coupé kommt 5 Jahre später, mit Einführung des 4.2 Liter Motors, auf den Markt. Es wird erst im März 1966 der Öffentlichkeit vorgestellt, obwohl man bereits, auf Wunsch Sir William Lyons, seit 1961 mit verschiedenen, geräumigeren "Mock-ups" experimentiert. Aus diesen werden später die Jaguar Typen XJ4 und XJ6 hervorgehen. Am Ende bleibt man bei einem E-Type Coupé mit längerem Radstand und geräumigeren Monocoque in welchem zwei Notsitze im Font installiert werden, die bei Bedarf weggeklappt werden können. Durch den längeren Getriebetunnel ist zudem Platz um ein Automatik Getriebe zu verbauen, welches, vor allem in Amerika, sehnlichst erwartet wird.

Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern
Von September 1965 bis Juli 1968 werden 4600 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 1379 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 3221 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 2245.-.
Die Karosserie-, Fahrgestell- und Motornummern teilen sich in zwei Bereiche auf. Der erste Teil ist eine zweier Kombination aus einer Zahl und einen Buchstaben. Die "4" steht dabei für die Karosserie, die "1" für das Fahrgestell und die "7" für den Motor. Das "E" steht dabei für den Jaguar E-Type Serie 1. Der zweite Teil ist eine, mindestens 4 stellige fortlaufende Nummer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen mit 4E 50001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 7 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 1E 50xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 1E 75xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlen- und Buchstabenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "P", stehen für Fahrzeuge mit verbauter Lenkkraftverstärkung. "P" steht für den Begriff "power steering".
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "DN", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten "Overdrive"."DN" steht für den Erfinder des Laycock Overdrive, De Normanville.
Fahrgestellnummern mit einem nachgestellten "BW", stehen für Fahrzeuge mit eingebauten Automatikgetriebe ab dem 4.2 Liter Motor. "BW" steht für den Hersteller Borg Warner.
Die Motor Nummern können beim 2+2 Coupé direkt zugeordnet werden. Sie beginnen mit der Bezeichnung 7E 50001. Der Zusatz -9 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.
Baujahr
Fahrgestell Nr. RHD
Menge
Fahrgestell Nr. LHD
Menge
Karosserie Nr.*
Motor Nr.*
Bemerkung
Sept. 65 bis Dez. 65
1E 50001 bis 1E 50020
20
9
4E 50006 bis 4E 50018
7E 50012 bis 7E 50021
1E 75004 zu Roadster umgebaut / 1E 50005 geht an Entwicklung, werksseitig verschrottet
Jan. 66 bis Dez. 66
655
1E 75010 bis 1E 76985
976
4E 50019 bis 4E 52673
7E 50023 bis 7E 52649
1E 75032 zu Roadster umgebaut
Jan. 67 bis Dez. 67
1E 50676 bis 1E 51116
441
1E 76986 bis 1E 77859
874
4E 52675 bis 4E 53948
7E 52658 bis 7E 53934
Nr. 1E 50975 und Nr. 1E 77709 sind ab Juli/August die ersten Fahrzeuge der Serie 1.5
Jan. 68 bis Sept. 68
1E 51117 bis 1E 51379
263
1E 77860 bis 1E 79221
1362
4E 53886 bis 4E 55605
7E 54005 bis 7E 55603
 
* die Karosserien und Motoren wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkedata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserie- bzw. Motornummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie, Motor und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
 
Produktionsänderungen
Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
Änderungsdatum
ab Model (RHD / LHD)
Beschreibung
September 1966
1E 50008 und 1E 75075
Gummitüllen an Kontakten der Warnlampe für Bremsflüssigkeit und Handbremse eingeführt, zur Kurzschlussvermeidung
 
1E 50157 und 1E 76001
Geändertes Kühlerlüfter-Thermostat
Dezember 1966
1E 50122 und 1E 75863
Befestigung der Chromzierleisten an den Türen geändert
 
1E 50156 und 1E 75992
Der Schalldämpfer wird zukünftig nicht mehr an die Rohre geschweißt sondern mit Schellen angebracht
März 1967
Neue Schalthebelmanschette (Kunstleder statt Gummi-Faltenbalg)
Anpassung der Getriebe- und Kardantunnel Abgedeckung
Juli 1967
1E 50001 und 1E 75001
Fahrzeuge mit vorhandener Heckscheibenheizung erhalten am Schalter eine integrierte Kontroll-Leuchte
 
Kontroll-Leuchte der Warnblinkanlage bekommt einen neuen Einsatz (C.27599)
 
1E 50641 und 1E 76934
Das Endrohr wird nicht mehr mit dem Auspuff verschraubt, sondern über einen angeschweißten Blechstreifen befestigt
 
1E 50661 und 1E 76950
Oberteil des Rücksitz-Lehnenpolsters geändert
Januar 1968
1E 50710 und 1E 77047
Geänderter Zierstab mit neuen Gummiführungen (BD.17001/1)für die Kühleröffnung eingefüht
 
1E 50975 und 1E 77645
Bereich der vorderen, inneren Motorhaube geändert um besseren Zugriff auf die Scheinwerfer zu ermöglichen
Juli 1968
 
Motorverdichtung von nun 9:1
 
1E 50681 und 1E 77377
Geänderte Armaturenbrettablage mit Schutzwulst
 
1E 50875 und 1E 77407
Vordere Drehstabfeder mit stärkerem Durchmesser
 
1E 50912 und 1E 77475
Drahtspeichenräder aus Chrom sind ab nun mit Naben aus geschmiedeten Stahl versehen
 
1E 50972 und 1E 77602
Lackierte Drahtspeichenräder sind ab nun mit Naben aus geschmiedeten Stahl versehen
 
1E 51017 und 1E 77695
Neuer Kraftstoff-Filter mit größerer Durchsatzfläche eingeführt
 
1E 51043 und 1E 77701
Das Filterelement im Kraftstoff-Filter wird von Gaze auf Fiberglas geändert
 
1E 51059 und 1E 77705
Zulassung von Dunlop SP Sport Reifen. USA Exporte werden serienmäßig mit Weißwandreifen ausgeliefert
 
Antriebsachsen jetzt mit Schmiernippel um die Gelenke besser mit Fett zu versorgen
 
Neue Kühlanlage
 
technische Spezifikationen
Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XKE1 FHC 2x2 (E-Type 2x2 Coupé), aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
Motor (Engine)
Typ
Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
Antrieb
zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
Ventile
Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
Bohrung x Hub
92 x 106 mm
Hubraum
4235 cm3
Leistung
197 kw bei 5500 U/min
maximaler Drehmoment
384 Nm bei 4000 U/min
Verdichtungsverhältnis
9:1
 
8:1 (auf Wunsch)
Kühlung
Wasser
 
Fahrgestell (Chassis)
Bremsen
vorn: Scheibenbremsen mit Servoassistent
 
hinten: Scheibenbremsen mit Servoassistent innenliegend
Getriebe
4 Gang, vollsynchronisiert oder 3 Stufen , Automatik, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
Radaufhängung
vorn: Doppel-Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern, hydraulischen Stoßdämpfern und Querstabilisatoren
 
hinten: Querlenker mit Kegelrollenlager und Drehgelenk verbunden durch Querstabilisatoren
 
zusätzlich doppelte Federbeine mit hydraulische Teleskopstoßdämpfer.
Radstand
2667 mm
Länge
4458 mm
Breite
1683 mm
Höhe
1283 mm
Trockengewicht
---- kg
Leergewicht
1370 kg
 
Leistung (Performance)
Höchstgeschwindigkeit
218 km/h (Automatik)
 
223 km/h (Schalter)
Beschleunigung 0–100 km/h
8,9 sek (Automatik)
 
7,6 sek (Schalter)