TYPEN
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Jaguar XK120 1949-1954
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Jaguar XK140 1954-1957
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Jaguar XK150 1957-1961
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Jaguar XKE Serie 1 1961-1967
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Jaguar XKE Serie 2 1968-1970
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Jaguar XKE Serie 3 1971-1974
Wir schreiben das Jahr 1948, der Krieg ist seit drei Jahren zu Ende. Eine der größten Automobilmessen der Nachkriegszeit, die Londoner Motor Show am Earls Court steht kurz vor ihrer Wiedereröffnung. Geplant ist die Show für den 27. Oktober. In der Automobilschmiede Jaguar steht man vor einem Dilemma. Der neu entwickelte 6 Zylinder Reihenmotor XK sowie das Fahrgestell sind zwar rechtzeitig fertig gestellt worden, jedoch die Karosserie, welche in Auftrag durch die Firma Pressed Steel gefertigt wird, fehlt. Diese drei Hauptkomponenten sind Bestandteil einer neu entwickelten und schnellen Reiselimousine, dem Mark VII. Jaguar verspricht sich von der Limousinensparte ein besseres Geschäft und möchte den neuen Wagen auf der Motor Show vorstellen. Als sich immer mehr abzeichnet, dass der Zeitplan nicht gehalten werden kann, entsinnt man eine Notlösung. Sir William Lyons ,Gründer und Herr über die Jaguar Cars Ltd., lässt das fertige Fahrgestell des MK VII um 18 Inch kürzen, um für einen Sportwagen den richtigen Radabstand zu erreichen. In Eigenregie designed er eine passende, elegante offene Zweisitzer Karosserie. Diese setzt er zusammen mit Fred Gardner, seinen Mann für die praktische Umsetzung, im hinteren Bereich seines Werkes in Foleshill in die Realität um. Nur beängstigend knapp wird das Wagnis vor der Messe fertig gestellt. Diese Notlösung soll in einer kleinen Auflage von ca. 200 Fahrzeugen produziert werden, um mögliche Kunden der Londoner Motor Show zu bedienen und die Zeit zur Einführung des neuen MK VII zu überbrücken. Bekanntlich kommt es jedoch immer anders als man denkt. Der neue Roadster schlägt ein wie eine Bombe und die Bestellungen sind so zahlreich, dass sie die angepeilte Stückzahl um mehr als das Doppelte übersteigt, nicht zuletzt wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Daraufhin wird beschlossen den Roadster in Serie zu fertigen. Der Jaguar XK120 ist geboren.
Jaguar XK120 OTS
Der Roadster geht im Juli 1949, zunächst mit einer Aluminiumkarosserie, als "Jaguar XK120 OTS" in Produktion. Das "XK" steht dabei für die Typenbezeichnung des Motors (X-Experimental/K-Baureihe), die Zahl "120" für die Maximalgeschwindigkeit, eine vor dem Krieg begonnene Tradition. Zu guter letzt die Bezeichnung "OTS", welche für "Open Two Seater" steht. Bei späteren Fahrzeugen findet sich hinter der Geschwindigkeitsbezeichnung oft zusätzliche optionale Bezeichnungen wie "SE" für "Special Equipment" oder "M" für "Modified", die Bezeichnung für "Special Equipment" an den Exportfahrzeugen in die USA.
Bei den Karosserie Nummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit F1001.
Die Fahrgestell Nummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD), beginnend mit der Zahl 660xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD). beginnend mit der Zahl 670xxx. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Jaguar XK120 FHC
Im März 1951, fast zweieinhalb Jahren nach der ersten Präsentation des Roadsters, wird ein geschlossenes Reisecoupé auf der Motor Show in Genf vorgestellt, bezeichnet wird er ab Werk als FHC (Fixed Head Coupé). Die geschwungene Form des Daches gilt als sehr gelungen und zeigt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem früheren Entwurf des Jaguar SS100 3.5-litre Coupé, welches nie in Produktion ging. Der Innenraum gestaltete sich komfortabel und luxuriös. Neben einem Armaturenbrett aus dekorativen Nussbaum und Wollteppichen am Boden, gibt es im inneren sogar eine Heizung, welche dem Roadster stets gefehlt haben.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit J1001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 669xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 679xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Jaguar XK120 DHC
Ein weiteres Jahr später im April 1953 kommt schließlich das Cabrio heraus, allgemein als Drop Head Coupé (DHC) bekannt. Es besitzt alle Annehmlichkeiten des Coupés und verfügt über ein einfach zu bedienendes, gefüttertes Mohair-Faltverdeck. Das Fahrzeug ist ein idealer Kompromiss zwischen Coupé und Roadster. Durch die späte Einführung der DHC Variante ist es zum einen das ausgereifteste Modell und zum anderen, das mit der geringsten Produktionszahl. Die meisten Cabrios werden, wie auch schon die Roadster und Coupés, auf dem nordamerikanischen Markt abgesetzt.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit P1001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 667xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 677xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Aufgrund der vielen technischen Erneuerungen, welche man im Motorsport aber auch aus den Erfahrungen mit dem Vorgängermodell gesammelt hat, ist es an der Zeit nach sechs erfolgreichen Produktionsjahren ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen. 1954 auf der Londoner Motor Show am Earls Court, ist es dann erneut soweit, Jaguar präsentiert den XK140. Das Ergebnis verwundert nur wenige, was will man in puncto Aussehen schon verändern, gerade die Optik gehörte schon beim Vorgänger zum Erfolgskonzept. So bleibt beim Fahrwerk und der Karosserie mit ihrer elegant geschwungenen Seitenlinie alles beim Alten. Der Export, vor allem nach Amerika, hält auch nach 6 Jahren noch an und so entspricht man dem Wunsch des Kunden auf mehr Chrome, welcher in den 50iger Jahren sehr beliebt ist. Er kommt mit großen, einteiligen Stoßstangen, Zierleisten und nur noch 7 breiten, anstatt der bisher 13 schmalen Längsstreben im Kühlergrill daher. Auf dem Kofferraum prangt zukünftig ein Jaguar Emblem, welches an die Siege in Le Mans erinnern. Noch heute, viele Jahre später, wird man sagen, war diese Entscheidung ein großes Eingeständnis gegenüber dem Markt. Durch die Weiterentwicklung des Motors, getrieben vom Engagement im Motorsport, wird der Fahrer nun mit 190 Pferdestärken erfreut. Die Sportausführung (SE Version), wird mit den neuen Zylinderköpfen des XK120C kurz C-Type ausgerüstet, der die Pferdestärken auf 210 erhöht. Die Auslagerung der Batterie und die Verlegung des Motorblocks um 76mm nach vorn bietet im Innenraum zusätzlichen Platz. Dank des gewonnen Platzes ist nun ebenfalls ein Laycock de Normanville Overdrive erhältlich, sowie ab Oktober 1956 ein Dreigang Automatikgetriebe der Firma Borg-Warner für Coupé und Cabrio. Die Modellvarianten bleiben unverändert. Es gibt weiterhin einen "Open Two Seater" (Roadster), ein "Fixed Head Coupé", sowie ein "Drop Head Coupé" (Cabrio). Nur etwas mehr als zweieinhalb Jahre wird die Produktionszeit des XK140 dauern.
Jaguar XK140 OTS
Der Roadster, ab Oktober 1954 produziert, verkauft sich vor allem in den USA sehr gut und ist dort beliebter als seine Schwestermodelle. Ganz im Gegensatz zum Mutterland, für das lediglich 73 Roadster mit Rechtslenkung gebaut werden, von denen nur 47 im Königreich Großbritanien verbleiben. Maginal aber auffällig schön: für den innländischen Markt sind die Speichenräder oft in der Farbe der Karrosserie lackiert. Anders als beim Coupé und Cabrio wird der zusätzlich gewonnene Platz nicht um zwei Notsitze im hinteren Bereich erweitert, er kommt dem Fußraum zu gute. Der Roadster bleibt ein reiner Zweisitzer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit F10001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 800xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 810xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Verhindert ein umschalten aus dem Overdrive in den höchsten Gang, bei abbremsen mit geschlossenen Drosselklappen.
Jaguar XK140 FHC
Das Coupé kommt zeitgleich mit dem Roadster und dem Drop Head Coupé auf den Markt und erfährt die stärksten Veränderungen. Durch die Vergrößerung des Innenraums, ist er mit größeren Seiten- und größerem Heckfenster, für bessere Rundumsicht, versehen. Um die Vergrößerung zu erreichen wird die Spritzwand, welche nun den hinteren Teil des Motors umschließt, sowie die A-Säule mit Fensterfront nach vorne verlagert. Die Motorhaube wird, entsprechend der Gesamtlänge, etwas gekürzt. Im Fond entstehen so zum einen zwei Notsitze, was ihn zu einem 2+2 Sitzer macht und zum anderen mehr Platz im Fußraum.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit J4001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 804xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 814xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Das Lüfterrad mit 394 mm Durchmesser wird durch ein Größeres mit 406 mm Durchmesser ersetzt.
Verhindert ein umschalten aus dem Overdrive in den höchsten Gang, bei abbremsen mit geschlossenen Drosselklappen.
Jaguar XK140 DHC
Das Drop Head Coupé ist keineswegs nur ein modifiziertes XK140 Coupé mit Verdeck, obwohl es ebenfalls zwei Notsitze besitz, das XK120 Drop Head Coupé war hingegen ein reiner Zweisitzer. Anders als beim XK140 Coupé entsteht der Platz dafür nicht durch Änderungen an Spritzwand, A-Säule und Windschutzscheibe, sondern nur durch die allgemeine Verlegung des Motorblocks und einer Verkleinerung des Kofferraums. Die Proportionen der Türen und des Verdecks bleiben zum Vorgängermodell nahezu identisch. Nur beim Cabrio wird aus den beiden 6 Volt Batterien hinter den Sitzen, ein 12 Volt Block im Motorraum.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit P3001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 807xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 817xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Verhindert ein umschalten aus dem Overdrive in den höchsten Gang, bei abbremsen mit geschlossenen Drosselklappen.
Anfang 1957 steht Jaguar vor folgender Situation. Die Verkaufszahlen des Jaguar XK140 erreichen einen neuen Tiefstand. Wen wundert es, Fahrzeuge ohne selbstragende Karosserie strahlen bereits den Hauch von Vergangenheit aus. Seit der Vorstellung des XK120 auf der Motor Show am Earls Court sind fast 10 Jahre ins Land gegangen und die Entwicklung in Design und Technik haben den Jaguar XK überholt. Dies kann man bereits am Jaguar XK-SS erkennen der zur selben Zeit in geringer Stückzahl die Strassen befährt und aus der Rennlegende Jaguar D-Type hervor ging. Dann zerstört ein Großbrand am 12. Februar 1957 einen großen Teil des Werks in Coventry, welches die neue Sportwagenproduktion am stärksten trifft. In einer Zeit in dem das Alte nicht mehr gut genug ist und das Neue noch nicht marktreif, muss eine Entscheidung getroffen werden, ein letztes „Facelifting“ muss her. Mitte 1957 kommt der Nachfolger auf den Markt, der XK150. Der Jaguar XK150 unterscheidet sich im Äußeren deutlich von seinem Vorgänger. Aus dem schlanken schnellen Sportwagen ist ein Tourer geworden. aber einer der es seitens Motorisierung weit bringen wird. Zunächst steht der 3,4 Liter X140 Motor mit 190 PS zur Verfügung, aus welchem auf Grund des neu entwickelten B-Type Zylinderkopf eine 20 PS stärkere Version entsteht. Mit der verspäteten Einführung des „Open Two Seater“ wird zeitgleich eine 250 PS starke Motoren Generation, die "S"-Version hinzukommen. Von außen erkennbar durch ein kleines "S" mit durchgezogenen Strich auf der Wagentür, unter der Haube durch drei große 2 Zoll-S.U. HD8-Vergaser, welche durch den neu entwickelten „straight port“ Zylinderkopf Harry Weslakes benötigt werden. Anfang 1959 folgt eine 3,8 Liter Variante, auch diese gibt es als "S"-Version. Durch die starke Motorisierung ist der XK150 als erstes Serienfahrzeug komplett mit Dunlop Scheibenbremsen ausgerüstet. Der XK150 wird der Letzte seiner Art sein, im Nachfolgemodell wird die neue Richtung endgültig mit brachialer Gewalt durchschlagen, dem Jaguar E-Type.
Jaguar XK150 OTS
Im März 1958, mit 10 monatiger Verspätung, wird der 40kg leichtere Open Two Seater auf dem Pariser Auto Salon vorgestellt. Um die lange Motorhaube besser zur Geltung zu bringen, ist die Windschutzscheibe weiter nach hinten gesetzt. Auch das Heck wirkt gestreckt, da es bis hinter die Vordersitze geführt ist. Darunter entsteht zusätzlicher Platz für Gepäck und das einfache Faltdach. Von der Spartanität im Inneren, wie es beim XK120 und XK140 üblich war, fehlt im Neuen jede Spur. Anstatt steckbare Seitenscheiben kommt er mit eingebauten Kurbel-Seitenscheiben sowie mit Türgriffen und Armlehnen anstatt Zugseilen daher.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit F15001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 820xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 830xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Mechanischen Drehzahlmesser durch einen elektrisch angetriebenen Drehzahlmesser ersetzt
Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit aus Polyäthylen eingeführt
Handbremsklötze mit Belagsorte M.34 eingeführt
Auspuffendrohr auf Schalldämpfer aufgesteckt und mit Schelle gesichert, nicht mehr angeschweißt.
Hinten neue Stoßdämpfer mit 35 mm Dämpferkolben eingeführt
Jaguar XK150 FHC
Als er am 22.Mai 1957 der Presse vorgeführt wird, ist man sich nicht mehr ganz klar darüber was der Neue repräsentiert. Er ist eine Mischung aus den Wünschen auf Bequemlichkeit, will aber auch Sportwagen bleiben. Die durchgängige, gebogene Windschutzscheibe, der flachere Sturz der Dachsäulen, der verschwundene "Hüftschwung", die über die Kotflügel gezogenen Motorhaube und der breitere Kühlergrill, verleihen dem neuen XK150 insgesamt eine modernere aber auch zugleich bulligere Silhouette. Durch den entstandenen längeren Dachaufbau können auch hier wieder zwei Notsitze im Font installiert werden.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit J7001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 824xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 834xxx. Nach 1999 produzierten XK150 FHC wird auf die Zahl 847xxx gewechselt, da die Fahrgestellnummer der XK150 DHC mit der 837xxx beginnt. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Mechanischen Drehzahlmesser durch einen elektrisch angetriebenen Drehzahlmesser ersetzt
Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit aus Polyäthylen eingeführt
Handbremsklötze mit Belagsorte M.34 eingeführt
Auspuffendrohr auf Schalldämpfer aufgesteckt und mit Schelle gesichert, nicht mehr angeschweißt.
Hinten neue Stoßdämpfer mit 35 mm Dämpferkolben eingeführt
Jaguar XK150 DHC
Zur gleichen Zeit wie das XK150 Fixed Head Coupe´ entsteht auch die Drop Head Variante. Bis auf das aufklappbare Verdeck unterscheiden sich die beiden nicht voneinander. Dennoch ist das geschlossene Coupe´zu Hause auf der Insel beliebter als sein offenes Pendant. Insgesammt gehen mehr als 75% der Fahrzeuge in den Export. Die markanteste Änderung im Innenraum, ist das neue Design des Armaturenbrettes. Hier orientiert sich Jaguar wieder an der ersten Version seiner XK Baureihe und präsentiert in allen drei Varianten einen modern wirkenden Lederüberzug. Es geht also doch ohne Wurzelholz, der Wald dankt es.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind fortlaufend nummeriert und beginnen mit P6001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 827xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 837xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit aus Polyäthylen eingeführt
Handbremsklötze mit Belagsorte M.34 eingeführt
Auspuffendrohr auf Schalldämpfer aufgesteckt und mit Schelle gesichert, nicht mehr angeschweißt.
Hinten neue Stoßdämpfer mit 35 mm Dämpferkolben eingeführt
Es ist der 14. März 1961 gegen 19:30 Uhr abends, in Coventry steigt ein Man in einen Wagen, sein Auftrag, am nächsten Morgen pünktlich in Genf zu sein, er wird die ganze Nacht durch fahren. Sein Name ist Bob Berry, zweiter Mann in der PR Abteilung bei Jaguar, sein Ziel ist der Auto Salon in Genf, sein Wagen der neue Jaguar Sportwagen, welcher dort der breiten Masse vorgestellt werden soll. In den USA, wird man ihn als Jaguar XK-E kennen lernen, in Europa wird er unter dem Namen Jaguar E-Type Automobilgeschichte schreiben. Seit 5 Jahren entwickelt Jaguar schon an einem vollkommen neuen Fahrzeug, welches mit seinen Vorgängern nichts mehr gemein hat. Zunächst wird er für den Einsatz auf Rennpisten wie Le Mans geplant, soll aber auch in das Produkt Portfolio aufgenommen werden. Seine Wurzeln stammen aus der C-Type und D-Type Entwicklung. Daher wundert es niemanden, dass seine geistigen Väter William Munger Heynes und Malcom Sayer sind. Sayer, welcher als einer der Ersten, Fahrzeuge auf Grund aerodynamischer Gesichtspunkte designed und Heynes, der auf der Suche nach Gewichtsreduzierung eine selbstragende Karosserie, auch Monocoque genannt, entwickelt hat. Der Monocoque endet an der Spritzwand und ist dort mit einem Stahlgitter Rohrrahmen verschraubt, der als Träger für den Motor und der vorderen Radaufhängung dient. Der verwendete Motor wird der 3,8 Liter Reihensechszylinder aus dem Jaguar XK150S, welcher den E-Type auf Grund einiger Verbesserungen auf bis zu 240 km/h bei 6140 U/min beschleunigt. Die hintere Radaufhängung ist unter der Karosserie in einem eigenen Rahmen mit Längslenker, innen liegenden Scheibenbremsen, Federdämpfern und Antriebswelle untergebracht. Diese lässt sich als eigenständige Einheit leicht ein- und ausbauen. Mit seiner langen Motorhaube, welche den gesamten vorderen Bereich umschließt und nach vorne gekippt öffnet, besticht er durch ein brillantes Design und wird es damit einmal bis in das Museum of Modern Art (MoMA)in New York schaffen.
Jaguar XKE1 OTS
In Genf nur als Vorführwagen dabei, erfolgt im April 1961 das US-Debüt des E-Type in New York, auch mit dem Roadster (OTS). Ab Juni 1962 gibt es im Roadster durch die Änderung des Schotts und die damit verbundene erweiterte Sitzverstellung endlich mehr Platz. Einen Monat später kommt ein elegantes, schwarzes Kunststoff Hardtop, für einen geringen Aufpreis, auf den Markt. Auch der Roadster wird ab September 1964 mit dem leistungsstärkeren 4.2 Liter Motor ausgerüstet, der ursprünglich nur für den Jaguar Mark X vorgesehen ist. Dank des amerikanischen Marktes und des langen Produktionszeitraum bleibt der Roadster der meist verkaufte Jaguar unter den E-Types.
Mit Einführung des neuen 4.2 Liter Motors teilen sich die Karosserie-, Fahrgestell- und Motornummern in zwei Bereiche auf. Der erste Teil ist eine zweier Kombination aus einer Zahl und einen Buchstaben. Die "4" steht dabei für die Karosserie, die "1" für das Fahrgestell und die "7" für den Motor. Das "E" steht dabei für den Jaguar E-Type Serie 1. Der zweite Teil ist eine, mindestens 4 stellige fortlaufende Nummer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen zunächst mit R1001, ab Oktober 1964 mit 4E 1001.
Die Fahrgestellnummern bestehen am Anfang weiterhin aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 850xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 875xxx Ab Oktober 1964 besteht die Fahrgestellnummer aus 7 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 1E 1xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 1E 10xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlen- und Buchstabenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Die Motorhaubenentriegelung wird in das innere des Wagens verlegt, Steckschlösser außen entfallen
Anpassungen am Tank und Kraftstoffsystem
Andere Rohre an der Kurbelgehäuseentlüftung verbaut, nicht gegen die Alten austauschbar
Größere Radlager kommen zum Einsatz
Neuer Simmerring (C.20943) am Durchlass der Spritzwand
Gummis der hinteren Motoraufhängung jetzt Schraubenfedern, außer 850653, 850654, 878986, 879005, 879024, 879049
Ausdehnungsgefäß für Kühlwasser dem neuen Kühlwasserschlauch angepasst
Die Öffnung unterhalb des Ölfilters im rechtsseitgen Unterbodenblech wird mit einer Deckplatte verschlossen
Neues Heizungsrohr links (C.25408) und den damit verbundenen Änderungen am Armaturenbrett
Tachometer entsprechend der neuen Bereifung geeicht und mit mph und km/h Beschriftung versehen
Gummipuffer an der hinteren Radaufhängung angepasst, damit diese die Reifen nicht berührt
Positionsänderung des Stoplichtschalters mit entsprechender Kabelbaum Änderung
Änderungen am Kupplungsmechanismus und Bremssystem
Neues Gaspedal
Neues Bremspedal mit kürzerem Kolben im Hauptbremszylinder
Anpassung der Getriebe- und Kardantunnel Abgedeckung
Der Öldruck-Kontrollschalter wird durch Warnlampe ersetzt
Öffnung für Öldruckgeber mit Stopfen verschlossen
Jaguar XKE1 FHC
Das Coupé wird 1961 in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Serienfertigung beginnt erst im August 1961, nach weiteren sechs Fahrzeugen, welche im Body Shop der Prototypen Fertigung entstehen. Der Karosseriekörper ist mit dem des Roadsters vollkommen identisch. Die Dachkonstruktion stammt von Bob Blake, dem "Metal Artist" den Briggs Cunningham einst ziehen lies, sie punktet bei Sir William Lyons auf anhieb. Durch das stufenlose Heck ergibt sich im Fond ein beachtlicher Platz für Gepäck, fast wie in einem Kombi. Das Coupé ist zudem einen Tick schneller in der Beschleunigung. Ab September 1964 bekommt auch er dem 4.2 Liter Motor.
Mit Einführung des neuen 4.2 Liter Motors teilen sich die Karosserie-, Fahrgestell- und Motornummern in zwei Bereiche auf. Der erste Teil ist eine zweier Kombination aus einer Zahl und einen Buchstaben. Die "4" steht dabei für die Karosserie, die "1" für das Fahrgestell und die "7" für den Motor. Das "E" steht dabei für den Jaguar E-Type Serie 1. Der zweite Teil ist eine, mindestens 4 stellige fortlaufende Nummer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen zunächst mit V1001, ab Oktober 1964 mit 4E 20001.
Die Fahrgestellnummern bestehen am Anfang weiterhin aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 860xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 885xxx. Ab Oktober 1964 besteht die Fahrgestellnummer aus 7 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 1E 20xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 1E 30xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlen- und Buchstabenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Die Motorhaubenentriegelung wird in das innere des Wagens verlegt, Steckschlösser außen entfallen
Anpassungen am Tank und Kraftstoffsystem
Andere Rohre an der Kurbelgehäuseentlüftung verbaut, nicht gegen die Alten austauschbar
Größere Radlager kommen zum Einsatz
Detailänderungen an Karosserieteilen wie Motorhaube, Stirnwand, Schweller, Dach, hintere Kotflügel etc.
Neuer Simmerring (C.20943) am Durchlass der Spritzwand
Gummis der hinteren Motoraufhängung jetzt Schraubenfedern, außer 861087, 888238
Ausdehnungsgefäß für Kühlwasser dem neuen Kühlwasserschlauch angepasst
Die Öffnung unterhalb des Ölfilters im rechtsseitgen Unterbodenblech wird mit einer Deckplatte verschlossen
Tachometer entsprechend der neuen Bereifung geeicht und mit mph und km/h Beschriftung versehen
Gummipuffer an der hinteren Radaufhängung angepasst, damit diese die Reifen nicht berührt
Positionsänderung des Stoplichtschalters mit entsprechender Kabelbaum Änderung
Änderungen am Kupplungsmechanismus und Bremssystem
Neues Gaspedal
Neues Bremspedal mit kürzerem Kolben im Hauptbremszylinder
Anpassung der Getriebe- und Kardantunnel Abgedeckung
Der Öldruck-Kontrollschalter wird durch Warnlampe ersetzt
Öffnung für Öldruckgeber mit Stopfen verschlossen
Jaguar XKE1 FHC 2X2
Das 2+2 Coupé kommt 5 Jahre später, mit Einführung des 4.2 Liter Motors, auf den Markt. Es wird erst im März 1966 der Öffentlichkeit vorgestellt, obwohl man bereits, auf Wunsch Sir William Lyons, seit 1961 mit verschiedenen, geräumigeren "Mock-ups" experimentiert. Aus diesen werden später die Jaguar Typen XJ4 und XJ6 hervorgehen. Am Ende bleibt man bei einem E-Type Coupé mit längerem Radstand und geräumigeren Monocoque in welchem zwei Notsitze im Font installiert werden, die bei Bedarf weggeklappt werden können. Durch den längeren Getriebetunnel ist zudem Platz um ein Automatik Getriebe zu verbauen, welches, vor allem in Amerika, sehnlichst erwartet wird.
Die Karosserie-, Fahrgestell- und Motornummern teilen sich in zwei Bereiche auf. Der erste Teil ist eine zweier Kombination aus einer Zahl und einen Buchstaben. Die "4" steht dabei für die Karosserie, die "1" für das Fahrgestell und die "7" für den Motor. Das "E" steht dabei für den Jaguar E-Type Serie 1. Der zweite Teil ist eine, mindestens 4 stellige fortlaufende Nummer.
Bei den Karosserienummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen mit 4E 50001.
Die Fahrgestellnummern bestehen aus 7 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 1E 50xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 1E 75xxx. Bestimmte Fahrgestellnummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlen- und Buchstabenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
Anpassung der Getriebe- und Kardantunnel Abgedeckung
FILM DES MONATS
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Die Firma Eagle ist uns bereits in früheren Filmen über den Weg gelaufen. Henry Catchpole betrachtet für uns eines ihrer Produkte mal etwas genauer, den Eagle E-Type Lightweight GT.












