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TYPEN

In diesem Bereich können sie vieles über die legendären Serienfahrzeuge der Jaguar XK Reihe erfahren, angefangen beim Jaguar XK120 bis hin zur Serie 3 des Jaguar E-Types.

Wir schreiben das Jahr 1948, der Krieg ist seit drei Jahren zu Ende. Eine der größten Automobilmessen der Nachkriegszeit, die Londoner Motor Show am Earls Court steht kurz vor ihrer Wiedereröffnung. Geplant ist die Show für den 27. Oktober. In der Automobilschmiede Jaguar steht man vor einem Dilemma. Der neu entwickelte 6 Zylinder Reihenmotor XK sowie das Fahrgestell sind zwar rechtzeitig fertig gestellt worden, jedoch die Karosserie, welche in Auftrag durch die Firma Pressed Steel gefertigt wird, fehlt. Diese drei Hauptkomponenten sind Bestandteil einer neu entwickelten und schnellen Reiselimousine, dem Mark VII. Jaguar verspricht sich von der Limousinensparte ein besseres Geschäft und möchte den neuen Wagen auf der Motor Show vorstellen. Als sich immer mehr abzeichnet, dass der Zeitplan nicht gehalten werden kann, entsinnt man eine Notlösung. Sir William Lyons ,Gründer und Herr über die Jaguar Cars Ltd., lässt das fertige Fahrgestell des MK VII um 18 Inch kürzen, um für einen Sportwagen den richtigen Radabstand zu erreichen. In Eigenregie designed er eine passende, elegante offene Zweisitzer Karosserie. Diese setzt er zusammen mit Fred Gardner, seinen Mann für die praktische Umsetzung, im hinteren Bereich seines Werkes in Foleshill in die Realität um. Nur beängstigend knapp wird das Wagnis vor der Messe fertig gestellt. Diese Notlösung soll in einer kleinen Auflage von ca. 200 Fahrzeugen produziert werden, um mögliche Kunden der Londoner Motor Show zu bedienen und die Zeit zur Einführung des neuen MK VII zu überbrücken. Bekanntlich kommt es jedoch immer anders als man denkt. Der neue Roadster schlägt ein wie eine Bombe und die Bestellungen sind so zahlreich, dass sie die angepeilte Stückzahl um mehr als das Doppelte übersteigt, nicht zuletzt wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses. Daraufhin wird beschlossen den Roadster in Serie zu fertigen. Der Jaguar XK120 ist geboren.

 

  • Jaguar XK120 OTS
  • Jaguar XK120 FHC
  • Jaguar XK120 DHC

Jaguar XK120 OTS

Der Roadster geht im Juli 1949, zunächst mit einer Aluminiumkarosserie, als "Jaguar XK120 OTS" in Produktion. Das "XK" steht dabei für die Typenbezeichnung des Motors (X-Experimental/K-Baureihe), die Zahl "120" für die Maximalgeschwindigkeit, eine vor dem Krieg begonnene Tradition. Zu guter letzt die Bezeichnung "OTS", welche für "Open Two Seater" steht. Bei späteren Fahrzeugen findet sich hinter der Geschwindigkeitsbezeichnung oft zusätzliche optionale Bezeichnungen wie "SE" für "Special Equipment" oder "M" für "Modified", die Bezeichnung für "Special Equipment" an den Exportfahrzeugen in die USA.

  • Dummy-Seite

  • Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern

    Von Juli 1949 bis September 1954 werden 7611 Fahrzeuge gebaut, davon sind die ersten 240 Fahrzeuge mit Aluminium Karosserie versehen, da dieser Rohstoff nach dem Krieg verfügbar ist. Zwischen April und Mai 1950 wird die Produktion von Aluminium auf Ganzstahl Karosserie mit Aluminiumtüren und -haube umgestellt. Insgesamt werden bis Produktionsende 1173 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 6438 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 998.-.
    Bei den Karosserie Nummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen mit F1001.
    Die Fahrgestell Nummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD), beginnend mit der Zahl 660xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD). beginnend mit der Zahl 670xxx. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
    Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
    Baujahr
    Fahrgestell Nr. RHD
    Menge
    Fahrgestell Nr. LHD
    Menge
    Karosserie Nr.*
    Bemerkung
    Juli 49 bis Dez. 49
    660001 bis 660027
    26
    70
    F1001 bis F1114
    Nr. 660010 geht ohne Karosserie an die Entwicklungsabteilung (werden nicht gezählt)
    Jan. 50 bis Dez. 50
    660028 bis 660518
    491
    1026
    F1120 bis F2615
    bis Nr. 660058 und 670184 mit Aluminium Karosserie gebaut / Nr. 670172 ist Prototyp für erste Stahl Karosserie / drei Fahrgestelle für die Lightweight Versionen (LT) (660741 (LT3), 660748 (LT2, 660917 (LT1))
    Jan. 51 bis Dez. 51
    414
    671097 bis 671796
    700
    F2604 bis F3726
    Nr. 660750 und 660751 gehen an Händler in Belgien und Neuseeland (werden nicht gezählt)
    Jan. 52 bis Dez. 52
    660935 bis 661045
    111
    671797 bis 673388
    1592
    F3734 bis F5433
     
    Jan. 53 bis Dez. 53
    661046 bis 661153
    108
    673389 bis 674591
    1203
    F5437 bis F6847
     
    Jan. 54 bis Sept. 54
    661154 bis 661176
    23
    674592 bis 676438
    1847
    F6859 bis F8718
     
    * die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserie Nummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
     
    Die Motor Nummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in OTS Modellen, sondern in allen Jaguar XK120 Typen verbaut werden. Sie beginnen mit W1001 und enden mit W9999. Da diese Nummern im November 1953 erschöpft sind, wird zum Buchstaben "F" gewechselt und ebenfalls mit F1001 begonnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer F4249. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.

  • Produktionsänderungen

    Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
    Änderungsdatum
    ab Model (RHD / LHD)
    Beschreibung
    August 1950
    Nachlaufwinkel von 5o auf 3o veringert. Luftfilter serienmäßig erhältlich.
    November 1951
    660675 und 671097
    Fußraumbelüftungsklappen seitlich in den vorderen Kotflügeln integriert.
     
    660911 und 671493
    Lüftung als Standard ohne Kühlung und Defrosterdüsen eingeführt
    Februar 1952
    660935 und 671797
    Getriebe mit kurzer Hauptwelle, längere Kardanwelle und modifizierte Tachometerantriebswelle eingeführt
     
    660935 und 671797
    Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 an manchen Fahrzeugen montiert
    April 1952
    660980 und 672049
    Selbstnachstellende Vorderradbremsbacken, Tandem Hauptbremsylinder mit geteilten Flüssigkeitsbehälter und neue Bremseinsteller eingeführt
    Juni 1952
    660980 und 672049
    Neue überarbeitete Newton Teleskopstoßdämpfer an den Vorderachsen montiert, mit 54 statt 70 mm Durchmesser.
     
    660986 und 672280
    Neue überarbeitete Girling Stoßdämpfer an den Hinterachsen montiert.
    Oktober 1952
    661025 und 672963
    Standleuchten auf den Kotflügeln sind nun in den Kotflügeln integriert. Standleuchten der Exportfahrzeuge haben zusätzlich eine Blinkfunktion.
     
    661026 und 672963
    Antibeschlags Lüftungsöffnungen direkt vor der Windschutzscheibe eingeführt und mit flexiblen Schlauch an der Heizung angeschlossen. (ursprünglich nur für das Fixed Head Coupé vorgesehen).
    Dezember 1952
    661040 und 673320
    Hinterachsfedern der "Special Equipment" (SE) Version (C.5721) an allen Fahrzeugen übernommen.
     
    661040 und 673320
    Fahrzeugteile werden ab jetzt mit Kunstharzlack lackiert. Eine Dose schnelltrocknenden Kunstharzlacks gehört ab sofort zur Fahrzeugausrüstung.
     
    661037 und 673009
    Trico Unterdruck Scheibenwaschanlage eingeführt und an drei OTS Modelen (661026, 661028, 661029) nachgerüstet.
     
    661040 und 673320
    Felgenbreite der Stahlfelgenräder auf 5,5 Zoll vergrößert.
    Januar 1953
    661046 und 673396
    Heckscheibeneinfassung mit Reisverschluss.
     
    661046 und 673396
    Getriebetunnel bekommt auf der rechten Seite einen herausnehmbaren Deckel für Zugang zum Kreuzgelenk und Schmiernippel.
    April 1953
    661054 und 673695
    Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 wird durch 4HA 3,54:1 ersetzt. (In deutschen Übersetzungen wird das OTS Model 673693 als erstes Fahrzeug genannt)
    Juni 1953
    661075 und 673995
    neue Drehzahlmesserantriebswelle
     
    661078 und 674006
    neue Tachometerantriebswelle
    Januar 1954
    661151 und 674415
    Zigarettenanzünder aus der MK II Limousine (C.5631) werden montiert.
    September 1954
    661165 und 674929
    neue Drehzahlmesserantriebswelle mit schwarzer Kunststoffummantelung. Die OTS Modele 661166-661169 und 675031-675607 wurden ausgelassen.
     
    661170 und 675763
    Handbremshebel geändert
     
    Lenksäule geändert und dabei konischen Hupenknopf (C.4514) gegen flachen Hupenknopf (C.5558) ausgetauscht.
     

  • technische Spezifikationen

    Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK120 OTS, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
    Motor (Engine)
    Typ
    Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
    Antrieb
    zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
    Ventile
    Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
    Bohrung x Hub
    83 x 106 mm
    Hubraum
    3442 cm3
    Leistung
    119 kw bei 5000 U/min
     
    134 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
    maximaler Drehmoment
    265 Nm bei 2500 U/min
     
    275 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
    Verdichtungsverhältnis
    8:1
    Kühlung
    Wasser
     
    Fahrgestell (Chassis)
    Bremsen
    vorn: Trommelbremse
     
    hinten: Trommelbremse
    Getriebe
    4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
    Radaufhängung
    vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
     
    hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Hebelstoßdämpfern
    Radstand
    2591 mm
    Länge
    4420 mm
    Breite
    1562 mm
    Höhe
    1333 mm
    Trockengewicht
    1219 kg
    Leergewicht
    1321 kg
     
    Leistung (Performance)
    Höchstgeschwindigkeit
    193 km/h
    Beschleunigung 0–100 km/h
    12.0 sek

  • 1

Jaguar XK120 FHC

Im März 1951, fast zweieinhalb Jahren nach der ersten Präsentation des Roadsters, wird ein geschlossenes Reisecoupé auf der Motor Show in Genf vorgestellt, bezeichnet wird er ab Werk als FHC (Fixed Head Coupé). Die geschwungene Form des Daches gilt als sehr gelungen und zeigt eine gewisse Ähnlichkeit mit dem früheren Entwurf des Jaguar SS100 3.5-litre Coupé, welches nie in Produktion ging. Der Innenraum gestaltete sich komfortabel und luxuriös. Neben einem Armaturenbrett aus dekorativen Nussbaum und Wollteppichen am Boden, gibt es im inneren sogar eine Heizung, welche dem Roadster stets gefehlt haben.

  • Dummy-Seite

  • Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern

    Von Juli 1951, dem tatsächlichen Auslieferungsdatum des ersten Fahrzeugs, bis September 1954 werden 2678 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 195 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 2483 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1088.-.
    Bei den Karosserie Nummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen mit J1001.
    Die Fahrgestell Nummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 669xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 679xxx. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
    Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
    Baujahr
    Fahrgestell Nr. RHD
    Menge
    Fahrgestell Nr. LHD
    Menge
    Karosserie Nr.*
    Bemerkung
    Juli 51 bis Dez. 51
    669001 bis 669002
    2
    679001 bis 679214
    214
    J1001 bis J1208
     
    Jan. 52 bis Dez. 52
    2
    679215 bis 680571
    1357
    J1321 bis J2576
    ab September 1952 beginnen die Fahrgestellnummern mit 680000
    Jan. 53 bis Dez. 53
    107
    680572 bis 681308
    735
    J2579 bis J3420
    Fahrgestellnummer 681241 und 681242 werden nicht genutzt
    Jan. 54 bis Sept. 54
    84
    681309 bis 681485
    177
    J3431 bis J3652
     
    * die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserie Nummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
     
    Die Motor Nummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in FHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK120 Typen verbaut werden. Sie beginnen mit W1001 und enden mit W9999. Da diese Nummern im November 1953 erschöpft sind, wird zum Buchstaben "F" gewechselt und ebenfalls mit F1001 begonnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer F4249. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.

  • Produktionsänderungen

    Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
    Änderungsdatum
    ab Model (RHD / LHD)
    Beschreibung
    Februar 1952
    669003 und 679215
    Getriebe mit kurzer Hauptwelle, längere Kardanwelle und modifizierte Tachometerantriebswelle eingeführt
     
    669003 und 679222
    Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 an manchen Fahrzeugen montiert
    April 1952
    Selbstnachstellende Vorderradbremsbacken, Tandem Hauptbremsylinder mit geteilten Flüssigkeitsbehälter und neue Bremseinsteller eingeführt
    Juni 1952
    Neue überarbeitete Newton Teleskopstoßdämpfer an den Vorderachsen montiert, mit 54 statt 70 mm Durchmesser.
     
    669003 und 679729
    Neue überarbeitete Girling Stoßdämpfer an den Hinterachsen montiert.
    Dezember 1952
    Hinterachsfedern der "Special Equipment" (SE) Version (C.5721) an allen Fahrzeugen übernommen. Fahrzeugteile werden ab jetzt mit Kunstharzlack lackiert. Eine Dose schnelltrocknenden Kunstharzlacks gehört ab sofort zur Fahrzeugausrüstung.
     
    Felgenbreite der Stahlfelgenräder auf 5,5 Zoll vergrößert. FHC wird mit zwei Schlüsseln ausgeliefert, Handschuhfach und Kofferaum erhalten seperaten Schlüssel.
     
    669003 und 680271
    Trico Unterdruck Scheibenwaschanlage eingeführt und an drei weiteren FHC Modelen (680167, 680168, 680169) nachgerüstet.
    März 1953
    669005 und 680738
    "Special Equipment" Version des Coupés wird mit Einrohr- statt Doppelrohr Auspuffanlage ausgerüstet.
    April 1953
    669007 und 680880
    Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 wird durch 4HA 3,54:1 ersetzt.
    Juni 1953
    669021 und 681200
    neue Drehzahlmesserantriebswelle
     
    669021 und 681203
    neue Tachometerantriebswelle
    Januar 1954
    669106 und 681271
    Zigarettenanzünder aus der MK II Limousine (C.5631) werden montiert.
    September 1954
    669158 und 681466
    neue Drehzahlmesserantriebswelle mit schwarzer Kunststoffummantelung
     
    669185 und 681471
    Handbremshebel geändert
     
    669194 und 681481
    Lenksäule geändert und dabei konischen Hupenknopf (C.4514) gegen flachen Hupenknopf (C.5558) ausgetauscht.
     

  • technische Spezifikationen

    Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK120 FHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
    Motor (Engine)
    Typ
    Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
    Antrieb
    zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
    Ventile
    Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
    Bohrung x Hub
    83 x 106 mm
    Hubraum
    3442 cm3
    Leistung
    119 kw bei 5000 U/min
     
    134 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
    maximaler Drehmoment
    264 Nm bei 2500 U/min
     
    275 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
    Verdichtungsverhältnis
    8:1
    Kühlung
    Wasser
     
    Fahrgestell (Chassis)
    Bremsen
    vorn: Trommelbremse
     
    hinten: Trommelbremse
    Getriebe
    4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
    Radaufhängung
    vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
     
    hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Hebelstoßdämpfern
    Radstand
    2591 mm
    Länge
    4420 mm
    Breite
    1562 mm
    Höhe
    1359 mm
    Trockengewicht
    1295 kg
    Leergewicht
    1372 kg
     
    Leistung (Performance)
    Höchstgeschwindigkeit
    193 km/h
    Beschleunigung 0–100 km/h
    9.9 sek

  • 1

Jaguar XK120 DHC

Ein weiteres Jahr später im April 1953 kommt schließlich das Cabrio heraus, allgemein als Drop Head Coupé (DHC) bekannt. Es besitzt alle Annehmlichkeiten des Coupés und verfügt über ein einfach zu bedienendes, gefüttertes Mohair-Faltverdeck. Das Fahrzeug ist ein idealer Kompromiss zwischen Coupé und Roadster. Durch die späte Einführung der DHC Variante ist es zum einen das ausgereifteste Modell und zum anderen, das mit der geringsten Produktionszahl. Die meisten Cabrios werden, wie auch schon die Roadster und Coupés, auf dem nordamerikanischen Markt abgesetzt.

  • Dummy-Seite

  • Bauzeit, Preise, Produktionszahlen und Fahrzeugnummern

    Von April 1953 bis September 1954 werden 1767 Fahrzeuge gebaut. Insgesamt werden bis Produktionsende 295 Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) und 1472 Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) hergestellt. Der Basispreis im Vereinigten Königreich liegt bei £ 1160.-.
    Bei den Karosserie Nummern wird nicht zwischen links oder rechts gelenkten Fahrzeugen unterschieden, sie sind durchnummeriert und beginnen mit P1001.
    Die Fahrgestell Nummern bestehen aus 6 stelligen Zahlenkombinationen und unterscheiden sich in die für Fahrzeuge mit Rechtslenkung (RHD) beginnend mit der Zahl 667xxx und für Fahrzeuge mit Linkslenkung (LHD) beginnend mit der Zahl 677xxx. Bestimmte Fahrgestell Nummern besitzen zusätzliche Buchstabenbezeichnungen vor und hinter der Zahlenkombination. Diese haben folgende Bedeutung:
    Fahrgestellnummern mit einem vorangestellten "S", stehen für Fahrzeuge der "Special Equipment" Versionen.
    Baujahr
    Fahrgestell Nr. RHD
    Menge
    Fahrgestell Nr. LHD
    Menge
    Karosserie Nr.*
    Bemerkung
    Juni 52
    1
     
    0
    P1001
    bei diesem ersten Fahrzeug handelt es sich um den Prototypen
    April 53 bis Dez. 53
    667002 bis 667168
    167
    1102
    P1002 bis P2271
     
    Jan. 54 bis Sept. 54
    667169 bis 667295
    127
    678103 bis 678472
    370
    P2289 bis P2762
     
    * die Karosserien wurden produktionsbedingt nicht aufsteigend mit dem Fahrgestellen verheiratet, dadurch zeigen die angegebenen Nummern die im jeweiligen Jahr auf http://www.xkdata.com gefundene, niedrigste bzw. höchste Karosserie Nummer. Damit bekommt man im direkten Vergleich eine grobe Einschätzung ob Karosserie und Fahrgestell zueinander stimmig sind.
     
    Die Motor Nummern werden hier nicht aufgeführt, da diese je nach Auftrag nicht nur in DHC Modellen, sondern in allen Jaguar XK120 Typen verbaut werden. Sie beginnen mit W1001 und enden mit W9999. Da diese Nummern im November 1953 erschöpft sind, wird zum Buchstaben "F" gewechselt und ebenfalls mit F1001 begonnen. Nach Recherchen in den Jaguar Archiven, trägt der letzte Motor wahrscheinlich die Nummer F4249. Der Zusatz -7 oder -8 hinter der Nummer beschreibt das Verdichtungsverhältnis des Motors.

  • Produktionsänderungen

    Über die Jahre der Produktion blieb die technische Entwicklung nicht stehen. Wirtschaftlich und technische Besonderheiten fließen nach reichlicher Überlegung ab und zu in die Produktion ein. In der nachfolgenden Aufstellung finden sich einige wichtige Anpassungen nach chronologischer Reihenfolge.
    Änderungsdatum
    ab Model (RHD / LHD)
    Beschreibung
    April 1953
    Salisbury 2HA Hinterachse 3,77:1 wird durch 4HA 3,54:1 ersetzt.
    Juni 1953
    neue Drehzahlmesserantriebswelle
     
    neue Tachometerantriebswelle
    Januar 1954
    667161 und 678085
    Zigarettenanzünder aus der MK II Limousine (C.5631) werden montiert.
    September 1954
    neue Drehzahlmesserantriebswelle mit schwarzer Kunststoffummantelung
     
    667271 und 678390
    Handbremshebel geändert
     
    667280 und 678418
    Lenksäule geändert und dabei konischen Hupenknopf (C.4514) gegen flachen Hupenknopf (C.5558) ausgetauscht.
     

  • technische Spezifikationen

    Hier finden sich die wichtigsten technischen Eckdaten des Jaguar XK120 DHC, aufgeteilt in die Bereiche Motor, Fahrgestell und Leistungswerte.
    Motor (Engine)
    Typ
    Reihen 6 Zylinder 4 Takt Motor
    Antrieb
    zwei obenliegende Nockenwellen, welche über Kette angetrieben werden
    Ventile
    Ventilwinkel 70o, hängende Ventile
    Bohrung x Hub
    83 x 106 mm
    Hubraum
    3442 cm3
    Leistung
    119 kw bei 5000 U/min
     
    134 kw bei 5000 U/min bei "Special Equipment" Version
    maximaler Drehmoment
    264 Nm bei 2500 U/min
     
    275 Nm bei 4000 U/min bei "Special Equipment" Version
    Verdichtungsverhältnis
    8:1
    Kühlung
    Wasser
     
    Fahrgestell (Chassis)
    Bremsen
    vorn: Trommelbremse
     
    hinten: Trommelbremse
    Getriebe
    4 Gang, ab 2. Gang synchronisiert, Übertragung über Kardanwelle auf die Hinterachse
    Radaufhängung
    vorn: Dreiecksquerlenker mit Drehstabfedern und hydraulischen Stoßdämpfern
     
    hinten: Starrachse mit Blattfedern und hydraulischen Hebelstoßdämpfern
    Radstand
    2591 mm
    Länge
    4420 mm
    Breite
    1562 mm
    Höhe
    1359 mm
    Trockengewicht
    1346 kg
    Leergewicht
    1397 kg
     
    Leistung (Performance)
    Höchstgeschwindigkeit
    191 km/h
    Beschleunigung 0–100 km/h
    12.5 sek

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NEUIGKEITEN

  • Jaguar Spares Days Stoneleigh Park, Warwickshire
    Am kommenden Wochenende, dem 15. März zwischen 10:00 und 15:00 Uhr, finden erneut die Jaguar Spares Days in Stoneleigh Park, Warwickshire statt. Der wohl wichtigste Termin für alle Jaguar Schrauber unter uns, welche noch dringend Jaguar Teile benötigen. Die Veranstaltung findet zweimal im Jahr statt, einmal im Frühling und einmal im Herbst. Wobei der Herbst Termin, auf Grund des bevorstehenden Winters und der damit verbundenen Werkstattzeit, der Wichtigere ist. An über 200 Ständen findet man alles was zu einem Jaguar gehört, von den seltensten LUCAS Read More
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JAG DES MONATS

Aufgewachsen in einer Familie ohne Auto, zieht gegenüber eines Tages ein Gentlemann mit einem Jaguar E-Type V12 Coupé ein. Was für eine wegweisende Begegnung für David Paddison.

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